Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch
Die Autorin Miriam Unterthiner über "mundtot"
"Ich stecke in jedem Text" - die Autorin Miriam Unterthiner, Gewinnerin des Debütpreises des österreichischen Buchpreises über ihr neues Stück "mundtot", das am Wiener Schauspielhaus uraufgeführt wird.
11. Jänner 2026, 11:23
Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt im weiblichen Leistungssport thematisiert die Autorin Miriam Unterthiner in ihrem jüngsten Stück "mundtot", das mit dem Hans-Gratzer Preis ausgezeichnet wurde und jetzt zur Uraufführung kommt. Die 1994 in Südtirol geborene Autorin wurde im vergangenen Jahr für ihr Stück "Blutbrot" (das die Fluchthilfe für NS-Verbrecher über den Brennerpass thematisiert) mit dem Kleist Förderpreis für neue Dramatik und dem österreichischen Buchpreis (Debütpreis) ausgezeichnet. Über die brisante Thematik des neuen Stückes, in das ihre eigene Erfahrungen als Handballerin miteingeflossen sind, über alte Familiengeschichten, die sie zum Schreiben angeregt haben, über das Loslassen von Texten auf die Bühne und über ihre späte Berührung mit der Theaterkunst erzählt Miriam Unterthiner im Intermezzo.
