Religion aktuell

Massenproteste Iran, UNO-Palästinenserhilfswerk

Iran: ungewisser Ausgang +++ UNRWA: ungewisse Zukunft

1. Iran: ungewisser Ausgang

Mindestens 2000 Menschen sind bei den Massenprotesten im Iran bisher getötet worden. Das sagt das Regime. Schätzungen zufolge könnten es schon mehr als 6000 sein. Es braucht Lösungen für die konkreten Probleme der Menschen, meint die deutsche Iran-Expertin Diba Mirzaei, die selbst iranische Wurzeln hat. Sonst, sagt sie, stürzt das Mullah-Regime. - Gestaltung: Andreas Mittendorfer


2. UNRWA: ungewisse Zukunft

Das UNO-Palästinenserhilfswerk UNRWA ist stark unter Beschuss geraten. Der Vorwurf: Es sei von der Terrororganisation Hamas unterwandert. Bis auf die USA haben allerdings alle Staaten die Zusammenarbeit wiederaufgenommen. Das UNO-Mandat wurde bis Mitte 2029 erneuert. Trotzdem ist seine Zukunft ungewiss. Das Ende von UNRWA hätte katastrophale Folgen für Millionen palästinensischer Flüchtlinge und für die regionale Stabilität, sagt dessen Leiter Philippe Lazzarini. - Gestaltung: Martin Gross

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  • Susanne Krischke