Kulturjournal
Europ. Filmpreise ++ "Die Tanzstunde" ++ Olha Volynska
Europäische Filmpreise in Berlin
Mark St. Germain in den Kammerspielen
Ukraine: Kunstschaffende im Krieg
16. Jänner 2026, 17:09
Beiträge
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Patrick Wellinski über den 38. Europäischen Filmpreis
Morgen Abend werden in Berlin die 38. Europäischen Filmpreise vergeben. Zu den Favoriten zählt der deutsche Spielfilm "In die Sonne schauen" von Mascha Schilinski, der mit insgesamt acht Nominierungen ins Rennen geht. Chancen auf eine Auszeichnung hat der Film unter anderem in den Kategorien Beste Regie, bestes Drehbuch und auch bester Film. In der Kategorie Bester Film sind zudem Oliver Lasxes dystopisches Wüstenroadmovie "Sirat", "Sentimental Value" von Jachim Trier und die französisch-luxemburgische Koproduktion "Ein einfacher Unfall" des Iraners Jafar Panahi nominiert. Benno Feichter hat den Filmkritiker Patrick Wellinski ins Studio gebeten.
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Kammerspiele: "Die Tanzstunde"
Zwei Menschen wie Tag und Nacht treffen aufeinander und kommen einander über große Umwege näher: Diese klassische Storyline sorgt auch im Stück "Die Tanzstunde" für Spannung und Momente voll Romantik. Im Mittelpunkt stehen eine Tänzerin, die ein Unfall in eine schwere Krise gestürzt hat und ihr autistischer Nachbar. Morgen Abend hat "Die Tanzstunde" von Mark St. Germain in den Wiener Kammerspielen Premiere. Zugleich verabschieden sich mit dieser Produktion zwei Ensemblemitglieder des Theaters in der Josefstadt von ihrem Publikum: Katharina Klar, die 2018 ans Theater kam und André Pohl, der schon seit 1986 Teil des Ensembles ist.
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Ukraine: "Art against Artillery"
Im Februar jährt sich der Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine bereits zum vierten Mal. Doch trotz diplomatischer Bemühungen deutet derzeit nichts auf ein baldiges Kriegsende hin. Was Künstlerinnen und Künstler in der Ukraine über den Krieg denken und wie sich die ukrainische Kunst seit Kriegsbeginn verändert hat, damit beschäftigt sich der Band "Art against Artillery. Ukrainische Künstler im Krieg". Die ukrainische Journalistin und Menschrechtsaktivistin Olha Volynska, die seit 2022 mit ihrem Sohn in Graz lebt, versammelt darin 15 Kurzporträts.
