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Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch
Jan-Christoph Gockel: Theater als Jam-Session
"Theater ist für mich alle Künste" - der deutsche Theatermacher Jan-Christoph Gockel zu Gast bei Wolfgang Popp.
18. Jänner 2026, 11:54
Jan-Christoph Gockel entwickelt seine Produktionen gerne vor Ort. So hat er 2014 während des Volksaufstands im afrikanischen Burkina Faso gearbeitet oder - vor kurzem erst - im ukrainischen Lviv. Dort entstand sein Stück "Ukrainomania - Revue eines Lebens", das am 15. Jänner im Wiener Volkstheater Premiere hatte und das Leben Joseph Roths mit der ukrainischen Kriegsgegenwart kurzschließt. Vor kurzem wurde auch seine Münchner "Wallenstein"-Inszenierung zum Berliner Theatertreffen eingeladen, ein "Schlachtfest in sieben Gängen", wie es im Untertitel heißt, das dem in Ungnade gefallenen Feldherrn des Dreißigjährigen Kriegs den russischen Söldnerführer Jewgeni Prigoschin gegenüberstellt. Im "Intermezzo" mit Wolfgang Popp verrät Jan-Christoph Gockel, warum seine Stücke oft in Jam-Sessions entstehen und warum er sein neues Stück über unsere kalten Zeiten auf einer Forschungsstation in der Antarktis entwickeln wird.
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- Wolfgang Popp
