Wissen aktuell
Krebserkrankung im Alter, KI in der Forschung, Polarlicht
In Österreich nehmen die Krebserkrankungen im Alter zu, das zeigt der aktuelle Krebsreport; Forscher befragen Künstliche Intelligenz auf der Suche nach Problemlösungen; Rote und grüne Polarlichter über Österreich
20. Jänner 2026, 13:55
Krebsreport: in Österreich nehmen die Krebserkrankungen im Alter zu
Die Bevölkerungsgruppe der Über-65-Jährigen wächst - damit nimmt auch die Zahl der Krebserkrankungen bei älteren Patientinnen und Patienten zu. Die damit verbundenen medizinischen Herausforderungen sind Thema der aktuellen Ausgabe des "Österreichischen Krebsreport" - dazu zählt, dass sich Behandlungsleitlinien meist an jüngeren Patientengruppen orientierten, sagt die Internistin und Onkologin Kathrin Strasser-Weippl, die wissenschaftliche Leiterin des "Österreichischen Krebsreport". Gleiches gelte für Studien zu Krebstherapien. Das mache Krebstherapien bei älteren Menschen im klinischen Alltag oft aufwändig, so Strasser-Weippl. Denn Therapien müssen sehr viel genauer geplant und überwacht werden. In jedem Fall müsse man die Früherkennung und Versorgung von Krebspatienten vor diesem Hintergrund völlig neu denken, so die Forderung der Fachleute bei der heutigen Präsentation des Krebsreports.
Gestaltung: Marlene Nowotny
Forscher befragen Künstliche Intelligenz auf der Suche nach Problemlösungen
Künstliche Intelligenz spielt eine zunehmende Rolle in der Krebsmedizin - insbesondere in der Diagnostik, aber auch bei der Entwicklung neuer Medikamente. Auch in der Forschung wird mit künstlicher Intelligenz experimentiert. Der theoretische Physiker Benjamin Koch von der Technischen Universität Wien nutzt künstliche Intelligenz, um ihr ganz gezielte Forschungsfragen zu stellen.
Gestaltung: Robert Czepel
Rote und grüne Polarlichter über Österreich
Und die Schönheit der Natur kann die Künstliche Intelligenz auch nicht übertrumpfen: in der Nacht auf heute waren über Österreich in einigen Regionen außergewöhnlich farbenprächtige Polarlichter zu sehen - zuerst rot, dann grün. Laut Geosphere Austria war es der schnellste Sonnensturm im bisherigen Sonnenzyklus, und er hatte die höchste Feldstärke seit 31 Jahren.
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