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Journal-Panorama
Japans Kampf gegen Suizide
Gemeinsam gegen das Tabu
20. Jänner 2026, 18:25
Japan war lange für eine hohe Zahl an Suiziden bekannt. Der sprichwörtliche Harakiri-Tod galt als ehrenvolle Übernahme von Verantwortung. Das Klischee existiert bis heute, aber es stimmt nicht mehr. Staat und Gesellschaft haben zahlreiche Präventionsmaßnahmen ergriffen, sodass die Zahl der Selbsttötungen stark zurückgegangen ist. Ein Beispiel für wirkungsvolle Gegenmaßnahmen ist die Stadt Akita. Dort lag die Suizidrate zu Beginn des Jahrtausends besonders hoch. Die Lage hat sich verbessert - unter anderem durch die Schaffung von Orten, an denen Menschen Gelegenheit zum Miteinander-Sprechen bekommen, und durch spezielle Beratungs-Angebote.
Gestaltung: Martin Fritz
