Kulturjournal

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Oscar-Nominierungen bekanntgegeben
Horten Collection präsentiert Programm unter neuer Leitung
Ernst von Siemens Musikpreis an Jordi Savall

Beiträge

  • Oscar-Nominierungen: Rekord für „Blood & Sinners“

    In Hollywood wurden am Nachmittag die Nominierungen für die 98. Oscars in 24 Sparten bekanntgegeben. Zu den Favoriten zählten im Vorfeld etwa "One Battle After Another", "Hamnet", "Marty Supreme", "Sentimental Value" oder "Wicked: Teil 2". Aber auch Österreich konnte auf eine Nennung in der einen oder anderen Kategorie hoffen, etwa Regisseur Richard Ladkani für den Dokumentarfilm „Yanuni“.
    Gestaltung: David Baldinger

  • Horten Collection: neue Direktorin Verena Kaspar-Eisert

    Sie galt als reichste Frau Österreichs und ließ für ihre Kunstsammlung ein eigenes Museum in bester Lage in Wien bauen: Heidi Horten, 2022 verstorben. In Sachen Kunst beraten wurde die Stifterin von ihrer Freundin, der einstigen Belvedere-Direktorin Agnes Husslein-Arco. Husslein übernahm die Horten Collection mit Sitz im Hanuschhof, zwischen Albertina, Staatsoper und Hofburg, bis sie letzten Mai überraschend ihren Abgang bekanntgab. Ihre Nachfolgerin, Verena Kaspar-Eisert, hat im November übernommen und nun ihr Programm für 2026 präsentiert, ebenso wie eine Neuausrichtung der Ankäufe.
    Gestaltung: Anna Soucek

  • Ernst von Siemens Preisträger Jordi Savall im Gespräch

    Jordi Savall zählt wie etwa Nikolaus Harnoncourt zu den großen Pionieren der historischen Aufführungspraxis. Und jetzt hat der katalanische Gambist, Ensembleleiter und Musikwissenschaftler noch etwas mit dem legendären österreichischen Dirigenten gemeinsam: Wie Harnoncourt im Jahr 2002 erhält Savall in diesem Jahr den Ernst von Siemens Musikpreis. Der mit 250.000 Euro dotierte internationale Preis zählt zu den wichtigsten Musikpreisen, er wird alljährlich an Komponistinnen und Komponisten, Interpretinnen und Dirigenten für ihr Lebenswerk vergeben. Jordi Savall, der heuer seinen 85. Geburtstag feiert, beforscht und veröffentlicht seit den 1970er-Jahren alte Musik aus dem Mittelalter und der Renaissance und setzt sich für die authentische Interpretation großer Werke von Vivaldi über Mozart bis Beethoven mit historischen Instrumenten ein. Mit seinen Ensembles Hesperion XXI, La Capella Reial de Catalunya und Le Concert des Nations hat er unzählige Aufnahmen gemacht.

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