Digital.Leben
Hype um KI-Agent
Was steckt hinter OpenClaw und Moltbook?
5. Februar 2026, 17:55
Ein neuer KI-Assistent hat in den letzten Monaten im Silicon Valley einen Hype ausgelöst: das Programm heißt mittlerweile OpenClaw, nachdem es sich schon zweimal umbenannt hat - es hieß vorher auch Clawbot, später Moltbot. Das Programm verspricht nichts weniger, als das Leben seiner Benutzenden zu organisieren: OpenClaw wird auf dem eigenen Rechner installiert und bekommt dort Zugang zu verschiedensten Anwendungen, von Email über Chat bis Kalender und sogar Bezahlsystemen. So kann der Bot dann selbstständig Rechnungen bezahlen, Termine koordinieren und Emails beantworten. Zum einen muss man dafür allerdings ein wenig programmieren können - und zum anderen gibt es große Sicherheitsbedenke bei diesem Programm.
Diese Bots regeln nämlich nicht nur das Leben ihrer Nutzenden, sie chatten angeblich auch miteinander in einer Art Forenplattform für Bots namens Moltbook. Dort könnten sie auch Passwörter oder andere sensible Informationen über ihre Benutzerinnen ausplaudern.
Was das alles zu bedeuten hat, und ob man selbst in den Bot-Hype einsteigen sollte, das hat Irmi Wutscher Günter Klambauer gefragt. Er ist Professor für KI in den Lebenswissenschaften am LIT Artificial Intelligence Lab der JKU Linz.
Service
OpenClaw auf Github
Moltbook - hier treffen sich angeblich Bots, um sich auszutauschen
LIT Artificial Intelligence Lab der JKU Linz
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