Mann blickt auf den Bosporus, Istanbul

APA-IMAGES/AP/FRANCISCO SECO

Dimensionen

Angst vor dem großen Beben

Und wie Istanbul sich darauf vorbereitet

Unter dem Marmarameer vor Istanbul treffen die eurasische und anatolische Kontinentalplatte aufeinander. Die sogenannte Nordanatolische Verwerfung ist eine der aktivsten seismischen Zonen der Welt - und das Gebiet vor den Küsten der Millionenstadt das einzige, in dem es seit über 250 Jahren kein Starkbeben mehr gab. Forschende sind sich einig: Die Energie, die sich seitdem durch die aneinander reibenden Platten aufstaut, wird sich irgendwann entladen. Und die Folgen werden fatal sein. Bis zu 7,4 Magnitude soll das erwartete Beben haben, eintreffen könnte es schon vor 2030 und Hunderttausende Leben fordern. Genaue Prognosen sind jedoch schwer zu stellen. Die Stadt bereitet sich mit Erdbebenübungen, neuen Bauvorschriften, Sanierungsprogrammen und einem stetig wachsenden Netzwerk an Sensoren vor. Angesichts der enormen Bevölkerungszahl und der schlechten Bausubstanz vieler Häuser bleiben die Herausforderungen groß.

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