Kulturjournal
MAIIJA ++ "Herr Drowak" ++ FJK3
Marilies Jagschs MAIIJA-Projekt
"Sie glauben an Engel, Herr Drowak?"
"Scott Clifford Evan' Splatterhaus!"
17. Februar 2026, 17:09
Beiträge
-
MAIIJA: Neues Album "What if"
Die 1984 geborene Musikerin Marilies Jagsch spielt und singt seit über 20 Jahren in unterschiedlichen Formationen, unter anderem mit Ernst Molden, Clara Luzia und Bernhard Fleischmann. 2008 erschien ihr erstes Soloalbum, es folgte 2010 ein weiteres und dann eine lange Pause, in der die studierte Literaturwissenschafterin als Leiterin des Literaturprogramms bei Kremayr und Scheriau, als Theatermusikerin und als Gast in unterschiedlichen Bands tätig war, bevor sie 2023 ihre Solokarriere wiederaufnahm. Unter neuem Namen MAIIJA erschien das Debüt "I am" bei Noise Appeal Records, und dort hat sie nun auch das zweite Album veröffentlicht. "What if" heißt das musikalische Gedankenspiel, das sie morgen Abend im ORF Radiokulturhaus in Wien präsentiert.
-
"Sie glauben an Engel, Herr Drowak?" im Kino
"Sie glauben an Engel, Herr Drowak?" Diese Frage stellt eine junge Frau im gleichnamigen Film Herrn Drowak. Gespielt werden die beiden Figuren von Luna Wedler und Karl Markovics. "Sie glauben an Engel, Herr Drowak?" ist das Langspielfilmdebüt des Schweizer Dokumentarfilmers Nicolas Steiner, der auch in den Nebenrollen auf ein prominentes Ensemble setzen konnte: unter anderem mit Lars Eidinger und Dominique Pinon, bekannt aus Filmen wie "Delicatessen" und "Die fabelhafte Welt der Amelie". "Sie glauben an Engel, Herr Drowak?" hatte 2025 beim Filmfestival Shanghai Premiere - der Grazer Markus Nestroy wurde dort für die Beste Kamera ausgezeichnet. Zuletzt war "Sie glauben an Engel, Herr Drowak?" der Eröffnungsfilm des Filmfestivals Max Ophüls Preis und startet diese Woche in den heimischen Kinos.
-
Scott Clifford Evans' "Splatterhaus!" im FJK3
Eine Hommage an das Kino und insbesondere an Horror- und Splatterfilme zeigt der Ausstellungsraum FranzJosefsKai3 mit der neuen Ausstellung "Scott Clifford Evans' Splatterhaus!". Evans stammt aus den USA und lebt seit zwölf Jahren in Wien - hier hat er Freundschaften geschlossen, vor allem mit Künstlerinnen und Künstlern, die bei seinen Low-Budget-Filmen mitwirken. Seine Reihe "Murderkino" zeigt klassische Horrorfilm-Szenarien, die ins Absurde kippen - ohne Berührungsängste zu Trash und Pathos.
