Im Gespräch
"Die Zukunft braucht Weisheit"
Helga Nowotny, Wissenschaftsforscherin im Gespräch mit Birgit Dalheimer
20. Februar 2026, 16:05
Wissenschaft ist getragen von der Freude am Spiel mit der Ungewissheit, die dazu verleitet, sich auf noch unbekanntes Terrain zu wagen. Von der Freude, etwas zu entdecken, was man noch nicht weiß. Und: Wissenschaft ist ein zutiefst gesellschaftlich geprägtes Unterfangen, sie steht immer in Wechselwirkung zu ihrem sozialen, politischen, kulturellen Umfeld. Davon hat sich Helga Nowotny schon früh ein Bild gemacht. Nach einem abgeschlossenen Jusstudium in Wien wechselte sie zur Soziologie und widmete sich der Erforschung der Wissenscahft: Sie war u.a. Professorin an der Universität Wien und ab 1995 an der ETH Zürich, wo sie den Lehrstuhl für Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsforschung leitete. Von 2010-13 war sie Präsidentin des Europäischen Forschungsrates. All diese Erfahrungen lässt sie in ihrem Anfang 2026 erscheinenden Buch Revue passieren, das nicht nur die Memoiren einer der renommiertesten Wissenschaftsforscherinnen Europas sind, sondern auch eine luzide Analyse der gesellschaftsformenden Kraft von Wissenschaft.
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- Birgit Dalheimer
