BERGRETTUNG NÖ/WIEN
Journal-Panorama
130 Jahre Bergrettung
1896 wurde eine der berühmtesten Hilfsorganisationen Österreichs gegründet; sie hat bis heute nichts an Bedeutung verloren.
4. März 2026, 18:25
Der Leichnam der jungen Frau, die vor rund einem Jahr am Großglockner erfroren ist, wurde von der Bergrettung geborgen. Wenn wie in den vergangenen Winterwochen Dutzende Lawinen Menschen verschütten, rückt die Bergrettung aus. Ihre Frauen und Männer versuchen, Verletzte zu orten und zu retten, und wenn es zu spät ist, müssen sie Tote bergen. Wenn im Sommer wieder tausende Menschen in die alpine Natur strömen, dann sind die Bergretter:innen zur Stelle, wenn manche nicht weiterkönnen oder sich bei Unfällen verletzen.
Seit 130 Jahren gibt es in Österreich die Bergrettung. Es ist eine Organisation von Freiwilligen, die ihre Freizeit für Ausbildung, Übungen und Einsätze zur Verfügung stellen und bei nahezu jedem Wetter und jeder Tages- und Nachtzeit ausrücken. Die Einsätze werden vielfältiger und jedes Jahr mehr. Ein Lawinenabgang war auch vor 130 Jahren, als der Alpinismus in Österreich zu boomen begann, der Auslöser für die Gründung eines organisierten Bergrettungsdienstes. Seither hat sich viel verändert, doch das Engagement ist geblieben.
Service
Sendereihe
Gestaltung
- Sonja Bettel
