Kulturjournal
Schönberg + Teatro Real + Tricky Women + Helene Bukowski
"Zu Gast bei Arnold Schönberg"
Britten-Premiere im Teatro Real
Trickfilm-Festival Tricky Women
"Wer möchte nicht im Leben bleiben"
10. März 2026, 17:09
Beiträge
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Ausstellung "Zu Gast bei Arnold Schönberg"
Wie hat Arnold Schönberg gelebt? In welchem Umfeld hat er gewohnt und gearbeitet? Wie war er als Gastgeber und Familienmensch? Einen Blick auf diese Fragen wirft die neue Sonderausstellung im Arnold Schönberg Center: "Zu Gast bei Arnold Schönberg" heißt sie und stellt den Pionier der Zwölftontechnik als Privatmenschen vor. 170 Objekte, darunter Musikmanuskripte, Briefe, Dokumente, Fotografien und Gemälde geben Einblick in die insgesamt 17 Wohn- und Arbeitsstätten des Komponisten, der zwischen Wien, Berlin und Los Angeles pendelte. Ab morgen hat die Schau geöffnet.
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Sommernachtstraum im Teatro Real
Heute Abend hat am Madrider Teatro Real eine Neuinszenierung von Benjamin Brittens "A Midsummer Night's Dream" Premiere. Nach "Billy Budd" und "Peter Grimes" kommt damit ein Britten-Zyklus im Teatro Real zum Abschluss. Bei allen drei Inszenierungen führte Deborah Warner Regie, am Dirigentenpult steht Ivor Bolton. Für das Bühnenbild zeichnet der Salzburger Christof Hetzer verantwortlich.
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Tricky Women/Tricky Realities
Alljährlich findet rund um den Internationalen Frauentag das Tricky Women/Tricky Realities Filmfestival statt - heuer feiert es sein 25-jähriges Jubiläum. Zwischen feministischen Utopien, kritischen Analysen und neuen Perspektiven präsentiert das weltweit einzige Filmfestival, das sich ausschließlich der Animationsfilmkunst von Frauen und genderqueeren Menschen widmet, vom 11. bis 15. März den Trickfilm in seiner ganzen Vielfalt.
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Helene Bukowski: "Wer möchte nicht im Leben bleiben"
Durch Zufall entdeckte die deutsche Schriftstellerin Helene Bukowski die Briefe einer Pianistin, die in der DDR als große musikalische Hoffnung gehandelt wurde, sich Mitte der 1980er-Jahre aber mit erst 24 Jahren das Leben nahm. Sie begann zu recherchieren und stieß auf ein kurzes, aber intensives Leben, das einiges über den musikalischen Drill im ehemaligen Ostblock erzählt und von Berlin bis Moskau und zurück in die DDR führt. Für ihren Roman über diese Christina hat Bukowski eine ganz außergewöhnliche Form gefunden, so außergewöhnlich, dass "Wer möchte nicht im Leben bleiben" jetzt für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert ist.
