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Froschgift, Anti-Nobelpreis

Affäre Nawalny: wie der Nachweis von Froschgift gelingt; Wegen der politischen Lage: die Gegenveranstaltung zum Nobelpreis wird erstmals nach Europa verlegt

Die Affäre Nawalny: wie der Nachweis von Froschgift gelingt

Die Debatte um den vor 2 Jahren verstorbenen Kremlkritiker Alexei Nawalny geht weiter. Diese Woche wurde das Ergebnis des offiziellen Obduktionsberichts veröffentlicht. Dieser besagt, dass der Kremlgegner eines natürlichen Todes gestorben sei. Nawalnys Team hingegen bleibt dabei, dass Analysen von Gewebeproben eine Vergiftung belegen. Konkret geht es um ein Gift, das in der Natur von einem südamerikanischen Frosch produziert wird, seit geraumer Zeit aber auch synthetisch hergestellt und im Fall einer Vergiftung eindeutig nachgewiesen werden kann.

Gestaltung: Marlene Nowotny


Wegen der politischen Lage: die Gegenveranstaltung zum Nobelpreis wird erstmals nach Europa verlegt

Das Rezept für die perfekte Pasta Sauce oder eine Analyse, welche Pizzasorte Eidechsen bevorzugen - diese nicht immer ganz ernst gemeinten aber doch spannenden wissenschaftlichen Arbeiten sind im Vorjahr bei der Ig-Nobelpreisverleihung ausgezeichnet worden: dabei handelt es sich um eine Art Gegenveranstaltung zur würdevollen Nobelpreisvergabe. Bisher hat die Veranstaltung in den USA stattgefunden. Doch erstmals seit 35 Jahren bricht man mit dieser Tradition: wegen der politischen Lage werden die Ig-Nobelpreise heuer erstmals in Europa verliehen - und zwar in Zürich.

Gestaltung: Robert Czepel

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