Kulturjournal

"Imago Dei"-Festival ++ "Ghost Stories" ++ "Goldstar" von The Sophs ++ Shermanns "Rose"

Imago Dei startet
Ghost Stories von Siri Hustvedt
The Sophs mit Debutalbum
Wiederaufnahme von Andrea Eckert

Beiträge

  • Festival "Imago Dei" in Krems

    Seit knapp drei Jahrzehnten geht alljährlich in den Wochen vor Ostern in Krems das Festival "Imago Dei" über die Bühne. In der gotischen, seit langem säkularisierten Minoritenkirche werden Konzerte unterschiedlichster Genres und Besetzungen geboten, das treue Publikum schätzt die überraschenden Formate im "Klangraum Krems Minoritenkirche". Im Vorjahr hat Ö1-Kollege Albert Hosp die künstlerische Leitung von Nadja Kayali übernommen. Heute Abend startet die zweite "Imago Dei"-Ausgabe unter seiner Leitung mit Musiker:innen und Ensembles aus Japan, Frankreich, Österreich, Bosnien-Herzegowina oder Argentinien.

  • Siri Hustvedt: "Ghost Stories"

    Siri Hustvedt und Paul Auster galten als das Schriftsteller-Traumpaar New Yorks. Bis zu Austers Tod 2024 liebten sie sich, diskutierten eifrig über Literatur, bildende Kunst und Politik. Einmal redeten sie so angeregt über Ludwig Wittgenstein, dass sie gar nicht bemerkten, dass es schon drei Uhr morgens war. Das erfährt man aus "Ghost Stories", Siri Hustvedts neuem Buch. Darin beschreibt sie ihre Trauer nach dem Tod Austers und erinnert sich an die 43 Jahre währende Liebesgeschichte der beiden.

  • Debütalbum der LA-Band The Sophs

    Als junge Band beim renommierten Londoner Label "Rough Trade Records" zu veröffentlichen wünschen sich viele Musikerinnen und Musiker. Neben The Smiths, The Fall, Arcade Fire, The Libertines oder Robert Wyatt dürfen sich seit kurzem auch The Sophs zum erlauchten Kreis zählen. The Sophs ist ein Sextett aus Los Angeles rund um den Sänger Ethan Ramon. Ihre Debutsingle "Sweat" ist erst ein paar Monate alt, doch The Sophs sind bereits für die bevorstehenden großen Sommerfestivals gebucht. Mit im Gepäck haben sie das Debütalbum "Goldstar", das heute erscheint.

  • "Rose" im Nestroyhof Hamakom

    Vor drei Jahren hat die Schauspielerin Andrea Eckert mit Martin Shermanns Stück "Rose" im Theater Nestroyhof Hamakom große Erfolge gefeiert. Seither hat sie das Stück, das von Ruth Brauer Kvam inszeniert wurde, oft gespielt. Es wird aufgrund der großen Nachfrage im Nestroyhof Hamakom heute und morgen wiederaufgenommen. Der amerikanische Dramatiker und Autor Martin Shermann hat Ende der 90er-Jahre die bewegte Lebensgeschichte seiner jüdischen Großmutter "Rose" verarbeitet. Das Stück wurde unter anderem für den Lawrence Olivier Award nominiert.

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