Mario Adorf

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Im Gespräch

In memoriam Mario Adorf

"Mach weniger - es wird mehr dabei herauskommen!" - Der deutsche Schauspieler Mario Adorf im Gespräch mit Renata Schmidtkunz. (Wh. v. 8.10.2015)

Schon als Vierjähriger stand er auf der Bühne, in seiner Heimatstadt Mayen in der Eifel. Mario Adorf, Sohn einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters, absolvierte in den 1950er Jahren die Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München und begann seine Karriere an den dortigen Kammerspielen. Schnell führte ihn sein Weg zum Film, wo er Ganoven, Mafiosi, Knechte und selbst Mussolini darstellte. Dass er als Winnetous bösartiger Gegenspieler Santer die Häuptlingsschwester Nscho-tschi erschoss, verziehen ihm viele ZuschauerInnen nie. Im wahren Leben war der international renommierte Schauspieler und Sänger, Autor und Entertainer ein freundlicher Mensch, Ehrendoktor der Universität Mainz und ein nach wie vor gefragter Film- und Bühnenschauspieler.

Am 8. April 2025 ist Mario Adorf, 95-jährig, verstorben. Ö1 wiederholt ein Gespräch, das Renata Schmidtkunz im Herbst 2015, anlässlich seines 85. Geburtstags mit Mario Adorf geführt hat. Er sprach darin unter anderem über seinen Wunsch, Karl Marx zu spielen - der wenig später, im Jahr 2018, in Erfüllung gehen sollte.

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