Alte Nintendo-Spielkonsole

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matrix - computer & neue medien

Wie eng Game-Musik mit technischen Innovationen verbunden ist

Von Pieptönen zum Kultsound

Hell, rhythmisch und ein wenig metallisch: So hören sich die ikonischen Chipmusik-Soundtracks der 1980er-Jahre an, etwa in Spielen wie Castlevania oder Super Mario Bros. Frühe Computer und Spielekonsolen besaßen eigene Soundchips, die Töne in Echtzeit erzeugten. Gespeichert wurde nicht die fertige Musik, sondern gewissermaßen ein Bauplan aus Befehlen, den der Chip während des Spiels in Klang umsetzte.
Bis Videospiele überhaupt so klingen konnten, war es allerdings ein weiter Weg. Die frühen Spiele entstanden in den 1950er- und 1960er-Jahren auf Großrechnern an Universitäten - noch ganz ohne Ton. Erst in den 1970ern, als die ersten Arcade-Automaten in Spielhallen und Bars aufgestellt werden, kommen einfache elektronische Geräusche hinzu. In den 1980ern prägten viele japanische Komponistinnen und Komponisten den charakteristischen 8-Bit-Sound - und brachten Melodien hervor, die bis heute Kultstatus haben. Für Matrix berichtet Hannah Balber über die Klangwelt der frühen Videospiele.

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