Kulturjournal

Landestheater Vbg. + WFW + Eran Shakine + Lusterboden

Bregenz: Intendantin Gräve freistellt
"Le Voyage de la Vénus Noire"
Eran Shakine im Jüdischen Museum
Lusterboden: Album "Na Bravo"

Beiträge

  • Paukenschlag am Vorarlberger Landestheater

    Claudia Voit, Vorständin der Abteilung Kultur in der Vorarlberger Landesregierung zieht Bilanz. Seit Wochen hat es gebrodelt, nun folgt der Paukenschlag. Das Vorarlberger Landestheater hat seit heute keine künstlerische Leitung. Stephanie Gräve wurde von der Kulturhäuserbetriebsgesellschaft des Landes mit sofortiger Wirkung vom Dienst als Intendantin freigestellt.

  • Wr. Festwochen: Le Voyage de la Vénus Noire

    Bekannt ist die französische Regisseurin Alice Diop für ihre Filmarbeiten. Seit 20 Jahren dreht sie soziologisch grundierte Dokumentarfilme, die sich am Beispiel individueller Lebensläufe für das Universelle interessieren. Ein erster Spielfilm "Saint Omer" befasste sich 2022 mit dem realen Mordfall einer Mutter an ihrem Kind. Nun aber ist sie bei den Wiener Festwochen mit einer ersten Bühnenarbeit "Le voyage de la venus noire" zu Besuch.

  • JMW: Eran Shakine

    Im Jüdischen Museum Wien eröffnet heute Abend eine Ausstellung, mit einem Titel, der klingt wie der Anfang eines Witzes: Sie nennt sich nämlich lapidar "A Muslim, a Christian and a Jew", also ein Muslim, ein Christ und ein Jude. Mit viel schwarzem Humor fragt der israelische Künstler Eran Shakine darin, warum das Nebeneinander dieser drei Religionen und Kulturen viel zu oft ein Gegeneinander ist. Dabei haben die Bilder die Anmutung von schnellen Graffitis. Warum Shakine das schnelle Arbeiten bevorzugt und warum seine Figuren ausgerechnet Zylinder tragen?

  • Lusterboden: Neues Album "Na Bravo"

    Lusterboden - so heißt der Dachboden über der Bühne des Burgtheaters. Ein ungewöhnlicher Ort, an dem sich vor 13 Jahren zwei Nachwuchsschauspieler begegnet sind. Das Stück, das sie zusammengebracht hat: "Pünktchen und Anton". Merlin Miglinci und Florian Klingler sind seitdem befreundet, vor zwei Jahren gründeten sie dann ihre eigene Band, benannt nach dem Ort der ersten Begegnung: Lusterboden. Schon ihr Debüt "Sturz auf Wien" ließ aufhorchen. Damals wurde die Band noch unter "freches, neues Wienerlied" abgespeichert. Nun folgt das zweite Album "Na Bravo" - eine Spritztour durch Wien, die von der Liebe und dem Erwachsenwerden erzählt - und mit Wienerlied nicht mehr viel am Hut hat.

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