Digital.Leben
Der Chatbot als "Vertrauensperson"
Was passiert mit dem, was wir ChatGPT und Co. anvertrauen?
20. Mai 2026, 17:55
Künstliche Intelligenz gewinnt immer mehr an Bedeutung und so wandern auch persönliche Probleme zunehmend in die digitale Sphäre: Besonders junge Menschen suchen bei Chatbots Rat, sei es bei Liebeskummer oder Stress. Das führt zu einer selbstoffenbarenden Kommunikation mit den Chatbots, bei der die Nutzenden viel über sich preisgeben.
Signal-Gründer und Verschlüsselungsfan, Moxie Marlinspike, warnt in einem Blogeintrag vor möglichen Manipulationen durch Chatbots. Und auch der Sicherheitsexperte René Mayrhofer von der JKU Linz gibt zu bedenken, dass diese persönlichen Daten öffentlich im Internet landen könnten. Irmi Wutscher hat sich das genauer angesehen.
