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Zertifikate im Umlauf (2)

Wie der Emissionshandel das Klima retten soll

Seit gut 20 Jahren ist das Europäische Emissionshandelssystem das wichtigste Klimaschutzinstrument der EU. Ziel ist es, die Treibhausgase der EU, Islands, Norwegens und Liechtensteins dauerhaft zu senken. Dafür werden an die Energiewirtschaft und an Industrien, die viel CO2 und andere Treibhausgase ausstoßen, Zertifikate ausgegeben, die bei erfolgreicher CO2-Reduktion an andere verkauft werden können. Gleichzeitig werden die Gesamtmenge an Zertifikaten und damit die legalen Emissionen immer weiter gesenkt. Neben dem europäischen System gibt es auch einen großen Markt an privaten CO2-Zertifikaten: Firmen kaufen Zertifikate von Klimaschutzprojekten, um ihre eigene Treibhausgasbilanz zu verbessern. Auch das EU-System lässt einen Spielraum von fünf Prozent der Emissionen, der mit privaten Zertifikaten gefüllt werden kann. Wie funktioniert der europäische Emissionshandel, was bedeutet er für die globale Wettbewerbsfähigkeit der EU und wie effektiv ist er tatsächlich im Klimaschutz?

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