Gedanken für den Tag

Schreiben angesichts von Revolutionen

Brigitte Schwens-Harrant, Literaturwissenschaftlerin und Feuilletonchefin der Furche, zum 150. Todestag von George Sand

Sie schrieb ihre Romane unter dem männlichen Pseudonym George Sand, machte sich für die Emanzipation der Frauen stark und erzählte in "Nanon" die Französische Revolution von 1789 aus der Sicht eines Bauernmädchens. Als Amantine-Aurore-Lucile Dupin de Francueil wurde die Schriftstellerin am 1. Juli 1804 in Paris geboren, ihre sozialkritischen Schriften und Romane wurden viel gelesen. Auch ihr bewegtes Leben machte sie zu einer Symbolfigur: In einer von Männern dominierten Gesellschaft trat George Sand selbstbewusst für ihre Unabhängigkeit ein und trug Männerkleidung. Am 8. Juni 1876 verstarb die Autorin. Anlässlich des 150. Todestages von George Sand stellt Literaturwissenschaftlerin Brigitte Schwens-Harrant, Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche", in ihren "Gedanken für den Tag" die Autorin und ihre Werke vor.

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