Radiogeschichten

Freudenthaler verhandelt Gewalt

"Iris" von Laura Freudenthaler

Was bedeutet es für eine Frau, dass Erfahrungen in den Körper eingeschrieben sind, über Generationen und Jahrhunderte hinweg? Wie wirken wir selbst an einer Geschichte mit, in der Gewalt immer weiter fortgeschrieben wird? Und wie entkommen wir ihr? Diese Fragen stellt sich Laura Freudenthaler in ihrem neuen Roman.
Gleichzeitig ist die Schriftstellerin Iris immer mehr von den Hexenprozessen von Salem in Neuengland fasziniert. Und da sind auch noch die Erinnerungen an die Albträume der Kindheit. Schließlich führt Iris mit einem Fotografen eine Sadomaso-Beziehung, in der sie sich freiwillig schlagen und anketten.

Dieser Roman ist keine leichte Kost, aber eine sehr lohnende. Vermeintliche Sicherheiten werden auf den Kopf gestellt und plötzlich tun sich ganz neue Perspektiven auf.

Service

Laura Freudenthaler, "Iris", Roman, Jung und Jung Verlag

Sendereihe

Gestaltung

  • Michaela Monschein

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