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Im Fokus - Religion und Ethik
Aus Schutt und Asche Die Ukraine von morgen
Aktuell im Fokus: "Minarett-Streit" von Telfs - 20 Jahre danach +++ Studie über jugendliche Migrantengruppen: Religion, Demokratie und Autorität +++ Thema im Fokus: Aus Schutt und Asche - Die Ukraine von morgen +++ Serie zur "Welt der Göttinnen und Götter": Ishtar, Himmelskönigin oder Liebesgöttin
24. Juni 2026, 16:05
Aktuell im Fokus: "Minarett-Streit" von Telfs - 20 Jahre danach
Vor 20 Jahren war es ein großer Aufreger: der sogenannte "Minarett-Streit" von Telfs. Die islamische Gemeinschaft wollte bei ihrer Moschee in der westlich von Innsbruck gelegenen Tiroler Marktgemeinde einen 29 Meter hohen Gebetsturm errichten. Geworden ist es letztendlich ein deutlich kleineres Religionszeichen. Im Juni 2006 ist der Turm fertiggestellt worden. Was wurde aus der Kontroverse von damals und wie steht es heute um das Zusammenleben der Religionen? Gestaltung: Benedikt Kapferer
Studie über jugendliche Migrantengruppen: Religion, Demokratie und Autorität
Für viel Diskussionsstoff hat die jüngste Studie des Soziologen Kenan Güngör gesorgt: Die Studie untersucht Einstellungen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund in Wien, besonders zu Religion, Demokratie und Autorität. Befragt wurden rund 1200 Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren aus verschiedenen Herkunftsgruppen. Die wichtigsten Ergebnisse: Die religiöse Bindung ist bei vielen muslimischen Jugendlichen deutlich stärker ausgeprägt als bei christlichen oder nichtreligiösen Jugendlichen und ein beträchtlicher Teil muslimischer Befragter stimmt autoritären oder fundamentalistischen Aussagen zu, etwa: dass religiöse Regeln wichtiger seien als staatliche Gesetze. Studienautor Kenan Güngör betont im Talk mit Alexandra Mantler, dass autoritäre Einstellungen nicht nur religiös erklärt werden können, sondern auch mit sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung, geringerer Bildung, familiären Erfahrungen und fehlender Integration zusammenhängen.
Thema im Fokus: Aus Schutt und Asche - Die Ukraine von morgen
Vor mehr als vier Jahren ist Russland in die Ukraine einmarschiert. Wird es einen "Marshallplan" für die Ukraine geben? Wie sieht der Wiederaufbau aus? Was sind die ersten Schritte? Im Zuge des Kriegs sind viele Ukrainerinnen und Ukrainer ins Ausland geflüchtet, zigtausende sind im Krieg gefallen. Ein intellektueller Aderlass. Welche Folgen hat dieser Braindrain auf die Zukunft, die Entwicklung und die Demokratie der Ukraine? Mit all diesen Fragen der Kriegsfolgenforschung beschäftigen sich Politolog:innen, Kriegs-, Konflikt- und Demokratieforscher:innen und Völkerrechtsexperten in einem Beitrag von Susanne Krischke. Er wird auch als Folge der Ö1-Podcast-Reihe "Krieg und Frieden" zu hören sein.
Serie zur "Welt der Göttinnen und Götter": Ishtar, Himmelskönigin oder Liebesgöttin
Die diesjährigen Wiener Festwochen, die am 21.6. zu Ende gegangen sind, standen bekanntlich unter dem Motto "Republic of Gods" und diskutierten unter anderem den Einfluss von Religion auf Kultur und Politik. Um verschiedenste Göttinnen und Götter geht es auch in der Juni-Rubrik: Diese Woche steht die Himmelskönigin oder Liebesgöttin Ishtar im Zentrum.
Sendereihe
Gestaltung
- Konstantin Obermayr
