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250 Jahre USA - Ups & Downs der Demokratie (3)

Superpower/Softpower

Nach dem Zweiten Weltkrieg steigen die USA endgültig zur globalen Vormacht auf: militärisch, wirtschaftlich, kulturell. Die "Coca-colonization" verbreitet Hollywood und Popkultur über den Erdball. Aber: die USA werden nicht nur Supermacht, sondern für viele auch eine bedrohliche Nation. Nicht zuletzt sitzt heute ein Teil der neuen Elite in den IT-Zentren des Silicon Valley.

Der Aufstieg der USA zur Weltmacht
"The American Century" - so nannte der Medienunternehmer Henry Luce das Zwanzigste Jahrhundert. Spätestens mit dem Ende des Ersten Weltkriegs stieg Amerika von einer aufstrebenden Industrienation zur führenden Weltmacht auf - und löste damit das British Empire ab. Der Zweite Weltkrieg machte die USA endgültig zum politischen, wirtschaftlichen und militärischen Zentrum der westlichen Welt. Heute spricht manches dafür, dass die große Zeit der USA zu Ende geht - und das 21. Jahrhundert zum Jahrhundert Chinas wird.
Gestaltung: Günter Kaindlstorfer

Die USA als Marke und kulturelle Supermacht
Die Welt steht nicht nur im Bann der militärischen Supermacht USA mit ihren "Stars and Stripes", sondern sie ist auch geblendet von den vielen Stars, die die Traumfabrik Hollywood und die amerikanische Konsum- und Populärkultur im Allgemeinen immer wieder hervorbringt. Die USA sind seit langem mehr als nur ein Land - sie sind eine Marke und ein Mythos.
Gestaltung: Richard Brem

Der Aufstieg des Silicon Valley
Vom kalifornischen Küstenstreifen aus wird seit Jahrzehnten nicht nur Technologie entwickelt, sondern globale Realität mitgestaltet. Im Silicon Valley entstehen jene Plattformen, Infrastrukturen und Systeme, die Kommunikation, Wirtschaft und Öffentlichkeit weltweit prägen.
Gestaltung: Sarah Kriesche

Machtübernahme - Wie die Tech-Milliardäre herrschen wollen
In den letzten Jahren hat das Silicon Valley die Macht in den USA übernommen. Meta, Palantir & Co. bestimmen jetzt, wer reguliert und sogar, ja, wer regiert. Was für diese Konzerne und ihre Lenker Dominanz bedeutet, das hat der deutsche Literaturwissenschaftler Adrian Daub in den USA für sein Buch "Was das Valley herrschen nennt" recherchiert. Wie die Tech-Tycoone herrschen wollen, das erläutert er im Gespräch mit Wolfgang Ritschl.
Gespräch: Wolfgang Ritschl

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