Kulturjournal
Johanna Sebauer ++ Martina Franca ++ Sharon Dodua Otoo
Johanna Sebauer über Doppelgänger-Roman
Sensation beim Opernfestival in Süditalien
Mord-Roman von Sharon Dodua Otoo
14. Juli 2026, 17:09
Beiträge
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Johanna Sebauer über "Popóm"
Der literarische Doppelgänger hat eine lange Tradition, nicht erst seit Fjodor Dostojewkis gleichnamigem Roman, auch E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann" oder Jorge Luis Borges "Der Andere" spielen mit dem Motiv, das nun auch Johanna Sebauer in ihrem neuen Roman "Popóm" aufgreift. Darin trifft Hendrik Popom, Ende 20 und in einer PR-Agentur beschäftigt, eines Tages plötzlich auf eine ältere Version seiner selbst.
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Festival Valle d'Itria in Martina Franca
Barockarchitektur, Olivenhaine und eines der interessantesten Opernfestivals in Italien: das Festival della Valle d'Itria ist seit über 50 Jahren für seine spektakulären musikalischen Wiederentdeckungen berühmt. Die diesjährige Ausgabe vom 14. Juli bis zum 2. August steht ganz unter dem Leitmotiv des Mittelmeers als Wiege von Mythen und Kulturen - und bietet eine absolute Opern-Sensation.
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Sharon Dodua Otoo über neuen Roman
Die in London geborene Schriftstellerin und Aktivistin Sharon Dodua Otoo lebt seit 20 Jahren in Berlin, und hat vor genau zehn Jahren den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Nach ihrem Romanerstling "Adas Raum", der 2021 erschienen ist, hat sie nun ihren zweiten Roman vorgelegt: "So, in etwa, ist es geschehen" ist die durchaus provokante Schilderung eines Mordes an einem vielleicht ganz harmlosen Mann, der einfach nicht zu reden aufgehört hat - Täterin ist eine junge afrodeutsche Frau, die in ihrem Geständnis Gründe für die Tat darlegt.
