Kulturjournal

Zweig-Comic ++ Hong Sang-Soo ++ Architekturfilme

Bettina Eggers "Welt von Gestern"
"What Does That Nature Say to You"
Kino im Architekturzentrum Wien

Beiträge

  • Zweigs "Die Welt von gestern" als Graphic Novel

    "Die Welt von Gestern" gilt als das bekannteste Werk von Stefan Zweig. In dem Buch, das zugleich Autobiografie und Zeitpanorama ist, lässt Zweig vor allem die vier wechselvollen Jahrzehnte von 1900 bis 1940 Revue passieren. Die Salzburger Comic-Autorin Bettina Egger hat Zweigs Klassiker jetzt als Graphic Novel herausgebracht, in Text und Bild kann man sich jetzt durch Zweigs Leben lesen, von seinen ersten Versuchen als Schriftsteller über seine erstaunlichen Bekanntschaften bis zu seinen beiden Lebenstragödien, dem Ersten Weltkrieg und der Machtübernahme der Nazis.

  • Kino: "What Does That Nature Say to You"

    Mit knapp 40 Lang- und Kurzfilmen zählt Hong Sang-Soo zu den produktivsten Filmschaffenden Südkoreas. Seit mehr als zwei Jahrzehnten wird der 1960 geborene Filmemacher auf internationalen Festivals und von Regiekolleg:innen für sein eigenwilliges Kino geschätzt, im regulären Kinobetrieb sind seine Arbeiten allerdings noch immer selten zu finden. Seine neueste Arbeit zählt zu seinen bislang humorvollsten Filmen und läuft diese Woche in Österreich an. In "What Does That Nature Say to You" gerät ein junger Dichter beim ersten Besuch bei den Eltern seiner Freundin in einen ebenso zunächst höflichen wie doch dann zunehmend entgleisenden Familienabend.

  • Architekturfilmsommer im Az W

    Das Angebot an Open Air Kino in Wien ist groß - und wird viel genützt. Sich schon ein Stündchen vor Filmbeginn einzufinden, um einen Platz zu sichern, ist ratsam, vor allem wenn das Wetter stabil trocken ist. Ein Filmfestival, das auch eine Ausweichmöglichkeit bei Regen bietet, ist der Architekturfilmsommer im MuseumsQuartier, den das ArchitekturZentrum Wien heuer bereits zum 14. Mal ausrichtet. Diesmal mit dem Generalthema "Demokratie Bauen". Was Architektur mit Demokratie zu tun hat? Sehr viel, meinen die Kuratorinnen Lene Benz und Marlene Rutzendorfer.

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