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Gedanken für den Tag
Asterix und Lucky Luke
Christian Herret, Pressereferent der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, zum 100. Geburtstag von René Goscinny
10. August 2026, 06:57
Das kleine gallische Dorf aus den Asterix-Bänden trotzt einer übermächtigen Weltmacht. Nicht durch Gewalt oder Größe, sondern durch Klugheit, Zusammenhalt und eine gehörige Portion Selbstironie. Die Römer mögen stark sein - doch sie nehmen sich selbst oft ernster als nötig.
Am 14. August vor 100 Jahren wurde René Goscinny geboren - ein Mann, dessen Geschichten Millionen Menschen zum Lachen gebracht haben. Sein Name ist vielleicht nicht jedem sofort geläufig, seine Figuren aber kennt fast jeder: Asterix und Obelix, der kleine Nick oder Lucky Luke. Gemeinsam mit seinen Zeichnern schuf Goscinny Charaktere, die Generationen begleitet haben. Doch hinter dem Humor seiner Geschichten steckt mehr als bloße Unterhaltung. René Goscinny, geboren 1926 in Paris als Sohn jüdischer Einwanderer aus Osteuropa, erlebte eine Zeit voller Umbrüche, Ausgrenzung und Krieg. Vielleicht ist es gerade deshalb kein Zufall, dass seine Geschichten stets von Freundschaft, Zusammenhalt und dem Mut der vermeintlich Schwachen erzählen.
Christian Herret, Pressereferent der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, ist seit vielen Jahren Leser der Geschichten von René Goscinny und meint: "Seine Figuren leben bis heute weiter, weil sie etwas Menschliches berühren: die Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach Mut und nach einem guten Ende, selbst wenn die Lage aussichtslos erscheint."
