"No one is illegal"-Schriftzug während einer fremdenfeindlichen Demonstration in Johannesburg, Südafrika

APA-IMAGES/AFP/EMMANUEL CROSET

Journal-Panorama

Ausländer raus!" Wachsende Fremdenfeindlichkeit in Südafrika

Nicht nur in europäischen Ländern stoßen Einwander:innen auf Ablehnung.

Seit Monaten wird Südafrika von einer Welle fremdenfeindlicher Gewalt erschüttert. Bürgerinitiativen gehen landesweit gegen illegale Migration auf die Straße. Sie machen Zuwanderer aus Nachbarstaaten für die hohe Arbeitslosigkeit, die Armut und die Kriminalität im Land verantwortlich. Bei den Protesten sind bereits mehrere Menschen ums Leben gekommen.

Angesichts der Ausschreitungen haben die Regierungen vieler afrikanischer Länder wie Ghana, Nigeria, Mosambik, Simbabwe oder Malawi damit begonnen, ihre Landsleute zu evakuieren. Es ist nicht das erste Mal, dass Südafrika fremdenfeindliche Ausschreitungen erlebt. Schon 2008, 2015 und 2019 sind bei Krawallen Menschen verletzt oder getötet worden. Aber die aktuellen Proteste haben eine neue Dimension. Sie sind größer und besser organisiert. Was ist los in der selbsternannten Regenbogennation?

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