Pablo Heras-Casado

JAVIER SALAS

Vorgestellt

Bruckners Dritte mit Pablo Heras-Casado

Pablo Heras-Casado und Anima Eterna Brugge mit einer Einspielung von Anton Bruckners 3. Symphonie in der Urfassung auf historischen Instrumenten.

Eine Symphonie, die die Wiener Philharmoniker angeblich nicht einmal anspielen wollten: Anton Bruckners 3. Symphonie in d-Moll. Im Herbst 1872 begann Bruckner mit der Arbeit, am 31. Dezember 1873 erklärte er das Werk für "vollständig fertig". Doch damit war seine Beschäftigung mit der Symphonie noch lange nicht abgeschlossen. In den folgenden 16 Jahren überarbeitete Bruckner das Werk mehrfach und legte es in unterschiedlichen Fassungen vor.

Für ihre aktuelle Einspielung entschieden sich Dirigent Pablo Heras-Casado und Anima Eterna Brugge für die erste, die sogenannte "Urversion". Das in Brügge beheimatete Orchester spielt dabei auf historischen Instrumenten. Bereits 2024 präsentierten Heras-Casado und die Musikerinnen und Musiker des belgischen Orchesters Bruckners "Wagner- Symphonie" beim Internationalen Brucknerfest in Linz. Die Interpretation auf historischen Instrumenten verändert auch den Blick auf das Werk: ein "weniger massives, weniger aggressives und mehr durchscheinendes Klangbild", verrät der Dirigent.

Service

Aktuelle Aufnahme:

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 3 in d-Moll
Ausführende: Anima Eterna Brügge, Pablo Heras-Casado (Dirigent),
Label: harmonia mundi

Sendereihe