Gedanken für den Tag
Zeit der Besinnung, Zeit des Neubeginns
Lea Kalisch, Künstlerin, Sängerin, Filmemacherin und Performerin und Tobias Divack Moss, Rabbiner von Or Chadasch über die hohen jüdischen Feiertage
16. September 2026, 06:57
Mit Rosch ha-Schana und Jom Kippur beginnen im Herbst 2026 die höchsten jüdischen Feiertage. Die "Jamim Nora'im", die "ehrfurchtgebietenden Tage", sind eine Zeit der Besinnung, der Selbstprüfung und der Erneuerung. Zwischen dem jüdischen Neujahrsfest und dem Versöhnungstag liegen die zehn Tage der Umkehr - eine besondere Phase, in der Menschen über ihr vergangenes Handeln nachdenken, Verantwortung übernehmen und Versöhnung suchen.
In den "Gedanken für den Tag" erzählen Lea Kalisch, jüdische Künstlerin, Sängerin, Filmemacherin und Performerin, und ihr Mann Tobias Divack Moss, Rabbiner der liberalen jüdischen Gemeinde Or Chadasch, von ihrem Weg aus den USA nach Wien und von der Gestaltung jüdischen Lebens in der Gegenwart. Lea Kalisch verbindet Kunst und Glauben, Musik und Identität. Mit ihrer offenen, farbenfrohen und selbstbewussten Art steht sie für ein Judentum, das sichtbar und vielfältig sein darf. Gemeinsam mit Rabbiner Tobias Divack Moss erzählt sie vom Ankommen in Wien, von Gemeinschaft und von der Frage, wie Tradition und Erneuerung miteinander verbunden werden können. Gedanken über Feiertage, Glauben und die Kraft, eine lebendige jüdische Zukunft aktiv mitzugestalten.
