Ausgewählt

Liszts h-Moll-Sonate

Ein Interpretationsvergleich

Die Klaviersonate in h-Moll von Franz Liszt gilt in ihrer formalen Geschlossenheit (das Werk vereint in 30 Minuten viele Charaktere und Themen in einer einzigen, übergreifenden Sonatenhauptsatzform) und in ihrer Kunst der Motivtransformation als äußerst bedeutender Beitrag zur Geschichte der Klaviersonate. Dementsprechend haben sich seit der Uraufführung durch Hans von Bülow die bedeutendsten Pianistinnen und Pianisten an diesem Werk versucht - wie etwa Martha Argerich, Krystian Zimerman, Vladimir Horowitz oder Svjatoslav Richter. Ein Vergleich dieser Interpretationen ist spannend, denn es zeigen sich dabei äußerst unterschiedliche Zugänge.

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