Vom Leben der Natur
Meister Adebars Gehilfen
Rudolf Karassowich vom Storchenverein Rust am Neusiedlersee erzählt, wie sich die Vögel paaren und sich um ihren Nachwuchs sorgen.
29. September 2026, 08:55
Wenn oben auf den Dächern ein Klappern zu hören ist, dann gehen die Blicke hinauf zu den Nestern der rund 26 Storchenpaare mit ihren Jungvögeln, die auch heuer wieder den Sommer in Rust am Neusiedlersee verbracht haben.
"Stadt der Störche" wird die Freistadt am Westufer des Neusiedler Sees, nahe der ungarischen Grenze, auch genannt. Denn die dicken Kamine der alten Barock- und Renaissancehäuser bieten den massiven Nestern der Weißstörche perfekten Halt. Diese Storchenhorste können über 2 Meter hoch, mehr als 2 Meter breit und über 1000 kg schwer sein.
Der Weißstorch gehört zu der großen Familie der Schreitvögel, auch wenn seine Flügelspannweite bis zu 2 Metern beträgt. Er wiegt etwa 3-4 Kilo und misst aufgerichtet etwa 150 Zentimeter.
Warum seine roten Beine im Sommer häufig weiß sind, erklärt Rudolf Karassowitsch genauso wie, dass sich die Zugzeiten und die Nahrungsgewohnheiten der Klapperstörche im Klimawandel verändert haben. Der Obmann-Stellvertreter des "Storchenvereins Rust" ist mit den Störchen seiner Heimatstadt aufgewachsen. Der Verein pflegt die Nester, kümmert sich um den Erhalt und die Schaffung von Futterplätzen und betreibt eine Storchenpflegestation für verletzte Störche, um sie danach bestenfalls wieder auszuwildern.
Service
Gesprächspartner:
Rudolf Karassowitsch
Obmann-Stellvertreter des Storchenvereins Rust
Storchenverein Rust
Kamera Nest
Die Ton-Aufnahmen der Störche stammen von Volker Arnold und stehen unter einer Creative Commons-Lizenz Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0
Klappern Weißstorch
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