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Wege zum Erhalt der Volksgruppe
7. Oktober 2026, 15:30
Im 16. und 17. Jahrhundert wurden geschätzt 100.000 Kroaten und Kroatinnen im Mittelburgenland angesiedelt. Heute sind es nur noch wenige Tausend. In Gemeinden wie Stinatz (Stinjaki) und Großwarasdorf (Veliki Boristof) bekennt sich eine Mehrheit zur Volksgruppe der Burgenlandkroat*innen. Doch deren Sprache ist von Straßen, Plätzen und aus Wirtshäusern beinahe verschwunden. Ein Großteil der autochthonen Minderheit lebt inzwischen in Wien oder pendelt in die Bundeshauptstadt. Abwanderung, Assimilation, Ressentiments - die Gründe für den schwindenden Sprachgebrauch sind vielfältig. Innerhalb der Community herrscht dennoch reger Austausch: in Folklore-Ensembles, Kulturzentren, zweisprachigen Schulen oder bei Sonntagsmessen. Teil drei der Themenwoche "Volksgruppen" berichtet, wie sich eine Volksgruppe um den Erhalt ihrer Sprache bemüht.
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"Krowodnrock" und Tamburica: Die Burgenlandkroaten
