Radiokolleg

Unter Druck - Wie Stress uns krank macht (4)

Warum raubt uns Stress den Schlaf?

Schlaf ist eine zentrale Voraussetzung für körperliche und psychische Regeneration. Doch gerade in Phasen hoher Belastung gerät er häufig aus dem Gleichgewicht: Gedanken kreisen, der Körper bleibt in erhöhter Alarmbereitschaft und aus einer einzelnen schlechten Nacht kann schnell ein anhaltendes Schlafproblem werden. Aber wann wird schlechter Schlaf zum Problem? Und wie beeinflussen sich Stress und Schlaf gegenseitig?
In der vierten Folge von "Unter Druck" widmen wir uns der komplexen Beziehung zwischen Stress und Schlaf. Wir schauen darauf, wie unser Schlaf reguliert wird - und warum nicht allein die Dauer, sondern vor allem die Qualität entscheidend dafür sind, ob wir uns erholt und leistungsbereit fühlen.
Wie Stress unseren Schlaf beeinflusst, zeigt sich bei der sogenannten insomnischen Störung. Demnach können chronische Belastungen zu einer anhaltenden Überaktivierung des Gehirns führen und Ein- und Durchschlafprobleme begünstigen. Gleichzeitig können Sorgen über den eigenen Schlaf und nächtliches Grübeln die Schlafstörung weiter verstärken - ein Teufelskreis, bei dem sich die Probleme der Nacht zunehmend auf den Tag ausweiten.
In dieser Folge zeigen wir außerdem, was evidenzbasierte Schlafmedizin gegen solche Beschwerden tun kann, welche Rolle die sogenannte Schlafhygiene für einen erholsamen Schlaf spielt und warum Schlaftracker und Apps oft zusätzlichen Druck erzeugen.

Gestaltung: Sandra Herbsthofer

Service

Radiokolleg-Podcast

Sendereihe

Übersicht