Ausgewählt

Ein Virtuose des 17. Jahrhunderts

Heinrich Ignaz Franz Biber

Heinrich Ignaz Franz Biber war einer der bedeutendsten Virtuosen des 17. Jahrhunderts. Dass er ein Meister auf seinem Instrument war, zeigt schon der Umstand, dass ihn Kaiser Leopold I. in den Adelsstand erhob. In einer Zeit, als die späteren Hexenkünste eines Paganini noch Zukunftsmusik waren, spielte Biber bereits bis in die siebente Geigenlage (damals eine absolute Rarität) und war noch dazu ein Meister der Skordatur, also des Umstimmens der Geigensaiten. Biber war aber nicht nur Geigenvirtuose, sondern auch ein bedeutender Komponist, der in den Diensten der Bischöfe von Olmütz und Salzburg stand. Er schrieb virtuose Werke für die Violine, aber auch eine höchst ungewöhnliche Messe, die nicht weniger als 53 (!) Stimmen umfasst. Einige dieser faszinierenden Vokal- und Instrumentalwerke werden in dieser Sendung vorgestellt.

Sendereihe