Polizeiabsperrband im Dunkeln, Gittertor

APA-IMAGES/DPA/DANIEL KARMANN

Dimensionen

True Crime

Wo bleibt die Würde der Opfer?

Das Genre "True Crime" erzählt reale Kriminalfälle nach. Seine Ursprünge reichen in das 20. Jahrhundert zurück. Der aktuelle Boom entstand bereits in den 2010er-Jahren, auch durch die zunehmende Beliebtheit von Podcasts. So verzeichnet der erstmals 2014 produzierte US-Podcast "Serial" bis heute ein Millionenpublikum. Und auch in Europa und Österreich ist der Hype um das mediale Nachstellen von Verbrechen - zumeist sind es Morddelikte - in Podcasts, TV-Serien und Zeitschriften groß. Die Formate stoßen aber auch auf Kritik: Sie würden nicht selten ein voyeuristisches Interesse bedienen, Tätern und Täterinnen eine fragwürdige und zu starke Aufmerksamkeit widmen. Das Leid der Opfer würde ausgebeutet, deren Persönlichkeitsrechte seien kaum existent.

Gestaltung: Rosemarie Burgstaller

Service

Podcast abonnieren

Sendereihe