BOKU UNIVERSITÄT/JENNIFER HATLAUF
Vom Leben der Natur
Zwischen Wolf und Fuchs
Die Wildbiologin Jennifer Hatlauf spricht über den Goldschakal, über den es noch viel zu lernen gibt.
13. November 2026, 08:55
Die Wildbiologin Jennifer Hatlauf von der Universität für Bodenkultur spricht über die Erforschung des scheuen Goldschakals, der sich in Europa zunehmend ausbreitet und vor 40 Jahren erstmals auch in Österreich gesichtet wurde.
Die Wildbiologin Jennifer Hatlauf ist Universitätsassistentin am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur in Wien und Leiterin des Goldschakal-Projekts. Sie beschäftigt sich seit rund 15 Jahren mit dem scheuen Europäischen Goldschakal, der 1987 zum ersten Mal in Österreich nachgewiesen wurde und sich vom Balkan kommend sukzessive in ganz Mitteleuropa verbreitet.
Das Projekt nutzt bioakustische Methoden - das Abspielen von Goldschakal-Lauten und das Warten auf die Antwort der Tiere - sowie Untersuchungen von Losungen, überfahrenen oder getöteten Tieren und Daten besenderter Goldschakale, um mehr über die sehr heimlich lebenden Verwandten von Fuchs und Wolf herauszufinden.
Auf der Website und in der App des Projekts sowie am Internationalen Tag der Schakale am 19. April können Interessierte online mehr über den Goldschakal erfahren und ihre Beobachtungen mit den Forscherinnen und Forschern teilen.
Die Aufnahmen der Goldschakal-Rufe stammen aus Jennifer Hatlaufs Forschungsprojekt.
Service
Gesprächspartnerin:
Dr.in Jennifer Hatlauf MSc, Universitätsassistentin am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur in Wien
Jennifer Hatlauf
Goldschakal
Jennifer Hatlauf hat folgendes Buch geschrieben
Der Goldschakal - Lebenskünstler auf leisen Pfoten
19.April Internationaler Tag der Schakale
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Sendereihe
Gestaltung
- Sonja Bettel
