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"Der Rote": Walter Frey zum 75. Geburtstag

Das kurze Aufleuchten des Wiener Sängers Walter Frey

Noch als Teenager betrat er in den späten 1960er Jahren die Bühne der Wiener Musikszene, mit bemerkenswerter Stimme und Präsenz sowie großem Feeling für Jazzrock und Blues. Walter Frey, nach seiner leuchtendroten Haarpracht auch "der Rote" genannt, arbeitete bald mit tonangebenden Musikern der Jahre um 1970, bestritt Auftritte und machte Aufnahmen. Ebenso kometenhaft schien er danach wieder zu verschwinden.

Geboren am 24. November 1951 im Wiener Bezirk Hietzing, lernte Walter Frey zunächst Geige, dann Gitarre. Doch vor allem seine Stimme erregte Aufmerksamkeit und war rasch gefragt. Frey trat zunächst mit eigenen Bands auf (Mad, Jesus h.c.); größere Bekanntheit erlangte er als Sänger der Fatty George Crew, einer der Formationen des prominenten Jazz-Klarinettisten und Fernseh-Gastgebers. Mit seiner Eigenkomposition "Der Rote" hatte Walter Frey auch einen Auftritt im Fernseh-Hauptabendprogramm des ORF. Er sang mit Karl Ratzer, Peter Wolf und Roland Neuwirth. Infolge einer psychischen Erkrankung musste er sich aus dem Musikleben zurückziehen; 2007 starb er in Wien. Der Dokumentarfilm "Walter Frey - auf den Spuren des Roten" von Harald Burger, mit Erinnerungen zahlreicher Wegbegleiter und -begleiterinnen, zeichnet sein Leben nach.

Zum 75. Geburtstag von Walter Frey erzählen Rudi Staeger und Andreas Steurer vom musikalischen Aufleuchten des Sängers in dessen jungen Jahren. Steurers Label La Pelote Records hat zehn Stücke aus den Jahren 1969 bis 1971 auf einer LP wiederveröffentlicht, die Rudi Staeger ursprünglich auf seinem Label RST Records herausgegeben hatte - und Staeger war Schlagzeuger der Fatty George Crew wie auch der Band Jesus h.c.

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