Schließ die Augen
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Symphonie der Nacht
Maximilian Oberrauch - 18. Dezember 2025, 14:01
Stille in den Gassen, nur Schritte, welche hallen, rhythmisch, kalte Luft im Gesicht, welches sich schon, nach einem warmen Zimmer sehnt. Am Rücken meinen Koffer, während ich durch die sanften Lichter, der Straßenlaternen husche, wie ein Gespenst. Mein Koffer ist wie ein Teil von mir, schon viele Bühnen haben wir uns geteilt. Ich irre von einem Tag in den nächsten, die Nachtstunden zerrinnen, wie das Licht der Straßenlaternen. Egal ob Sonne, oder Regen, ob starke Winde, oder sanfte Brisen, trage ich meinen Koffer, wie ein Teil meines Leibes. Vor dem Konzert ist die Last schwer, nach dem Rampenlicht, umso mehr. Doch dazwischen findet man ewig Trost, unter tausend Lichtern der Bühne im Schweiß der Zuschauer, in sanften Klängen, und oft im tobenden Fluss des Äthers, in Töne, Harmonien, leidenschaftlichem Spiel, in der Liebkosung des Instrumentes. Etliche Jahre in einer dunklen Kammer verbracht, während andere im See baden, im Park spazieren, man hingegen an den eigenen Zweifeln krepiert, sich geniert und kein Maß an Übung genug ist. Und doch - Schließ die Augen, dieser eine Moment auf der Bühne, bleibt unvergänglich im Herzen. Schließ die Augen, diese eine Erinnerung, wenn man durch die Straßen wandert, mit dem Koffer am Rücken, durch die ewigen Mäander der Straßenlaternen, im Herzen der Nacht.
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Angst in Dosen
Silas Degen - 15. Dezember 2025, 23:15
Ein Kind geht in einem Supermarkt verloren. Doch es ist kein gewöhnlicher Einkaufsladen. Denn hierhin kommt, wer Ängste kaufen will. Ein assoziatives Hörstück über die Kommerzialisierung von Angst.
Hörspiel m e e r !
Weinzinger / Baldauf - 15. Dezember 2025, 14:44
Verzweiflung ! Besinnung ! Fokus . Seelenfrieden finden ... ... in der ewigen Melodie des Meeres . Text und gesprochen von Mariella Baldauf Musik, Komposition und Arrangement: Sigrid Weinzinger
Webseite
https://sigrid.at
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Und jetzt
Peter Wielend - 15. Dezember 2025, 14:20
Wenn dir Hören und Sehen vergeht, dann kommen die Bilder und Klänge aus deinem Inneren.
es tut nicht mehr weh.
carmen - 14. Dezember 2025, 12:34
lyrics: schließ die augen sagte er, während er das messer über meinen bauch schwingen ließ und ich tat es. ich bin die welle die ihre eigene leiche an den strand spült. rieche den schwall der aus den fugen tritt, ein süßlicher geruch von fleisch und löskaffee. und etwas das nach innerem schmeckt. die sirene singt nicht mehr sie kotzt einen brei aus adam und alten schokohasen. du tauchst, und deine haut löst sich.. löst sich ab in zerfetzten stücken, wie ein kombucha pilz. ..da glaubst du einen schatz gefunden zu haben aber es ist nur ein... tritt drauf tritt drauf! du hast es dir verdient. du steigst empor aber er ist in deiner lunge, er wächst es knospet. aber du weißt eh, die welt wird IHN nicht betrügen.. die scherben in deinem mund, sie schneiden aber es tut nicht mehr weh. das rot sticht sich nur mit dem deines lippenstifts. es fühlt sich richtig an heimzukommen.. die wahrheit ist eine wunde die nie schließt. und der gesang der da osmiert.. ..friss dich selbst, du hast es dir verdient ..aber schließ sie doch die wunde!
Neutrino trifft Albert
Brigitte - 12. Dezember 2025, 16:16
Es ist die Geschichte eines galaktischen Wesens ("... con el curso de la Vía Láctea"), das auf einen alten Physiker trifft und sich quasi ins Leben ruft.
Fisch-Gericht
Wolfgang Dolezal & Herwig Landkammer - 12. Dezember 2025, 15:22
Ein mediterranes Hör-Dramolett mit Musik von und mit Wolfgang Dolezal (voices, e-violin, fretless e-bass) Herwig Landkammer (piano, djembé, gong, mixing). Erkenntnisse des Urlaubers Felix K. über seine Reise auf eine italienische Ferieninsel. Schließ die Augen und du gewinnst ein Stimmungsbild der anderen Art.
So lernst fürs Leben
Brigitte&Peter - 12. Dezember 2025, 09:57
Fahrschule, Stau, nichts geht mehr, Frust, Eisbier und ein Außerirdischer
Augn zua
Maria Janesch - 9. Dezember 2025, 19:52
Augn zua Wo is mei Brülln schon wieder hinvaschwundn? I hob sie grod noch im Auto ghobt, um a Nochricht zu lesen. Ups, i waß schon, dafür sollt i stehn bleibm. Nojo, egal. Im Auto wor die Brülln noch do, hiaz is sie weg. Also schnöll zur Optikerin. Bis die neie kummt, muass aa Reservebrülln her. Schen is sie nit, oba bessa als kane. Zu Mittog im Restauron brauch i sie schon dringend. Warum san die Speiskortn lei imma so klan gschriebn? Guat, dass i zumindest die neie Billigbrülln mithob. Oba…OBA - WOS IS DES? I sig die Kortn und zugleich den Tisch drunta. Wie gibt’s denn sowos? Die Speiskortn is doch aus Leda, nit durchsichtig. I schau auf, sig durch die Wond direkt in die Kuchl. Sig die Köchin, a Küchnhülfe, an Obwoscha. Wie wüld reiß i mir die Brülln vom Gsicht. Puh, olls wieda normal. Lei die Schrift is wieda zu klan, dass i sie lesn kennt. Vursichtig probier i’s nochamol, setz sie auf. WIEDA DES GLEICHE. I schau auf die Kortn, zugleich durch sie durch, durch die Wond, in die Kuchl. Glei reiß i mir die Brülln wieda oba. Hmm, obwohl, vielleicht setz i sie mir doch wieda auf und durchschau die Wölt endlich bessa? Sie londet wieda auf meina Nosn. Pfoaa, wie schnöll und gschaftig die Leit orbeitn. Die Köchin hoackt die Kreita blitzschnöll, beobochtet dabei die Orbeit von de Ondarn gonz genau. Da Obwoscha ramt dos Gschirr außa, es klappat laut. Die Küchnhülfe schneidt die Zwiebl, sie want dabei, die Nosn tropft, die Tropfn folln aufn Salot. Wääh, moch die Augn zua, gnua gsegn. Gonz durchanonda, nimm i die vaflixte Brülln ob, i mog nix mehr essn, wüll nur noch ham. Erleichtert kumm i in mei Wohnung, loss mi aufs Sofa folln. Die Brülln loss i liaba im Etui. Noch a por Minutn entsponn i mi, greif zum Handy und ruaf mei Freindin on, de glei daneben wohnt. I wüll ihrn olls zugleich azöln, es spruadlt glei so außa, mei Freindin vasteht nix von mein Kaudawölsch. Am bestn zag i ihr anfoch, wos de Hexenbrülln mocht. Wort amol, vielleicht wor dos nur im Restauron so, i probier liaba nochamol. Mutig setz i dos vamaledeite Ding auf - und reiß sie mir so narrisch vom Gsicht, dass sie am Bodn klescht und zabricht. Hob i DES wirklich gsegn? Is mei Freindin echt mit MEIN Monn im Bett glegn, bade nockat? Moch die Augn zua, am bestn nie mehr auf. Af amol follt mir mei klana Revolva ein, den mir mei Monn amol gschenkt hot - fia den Foll da Fälle. HIAZ IS SOWEIT. I hol die Woffn - und den Reserveschlissl von da Freindin-Wohnung - und ziag durch. Lei guat, dass die Brülln zabrochn is. Olls mecht i gor nit wissn. 09.Dezember 2025 Maria Janesch
AUF LEISEN TATZEN
Eva Maria Höfler - 5. Dezember 2025, 15:27
AUF LEISEN TATZEN: Schließ die Augen und tauche ein in die magische Welt der Katzen. Während ich mich am Bett liegend mit geschlossenen Augen entspanne, höre ich Ine – unsere Bengalenkatze – in den Raum kommen. Das Auftreten der Tatzen am Holzboden ist wahrzunehmen und ihre feine Ausstrahlung, obwohl sie sich geschmeidig und fast lautlos bewegt. Ich öffne meine Augen und sehe nur die senkrecht aufgerichtete Schwanzspitze von Ine. Sie ist etwas gebogen und in Bewegung. Das Fell ist cognacfärbig-schwarz gestreift mit einem zarten Seidenschimmer. Jetzt vernehme ich ihre besondere Art zu Miauen. Es ist eine Mischung von Miauen, dem Quaken eines Frosches oder einer Ente und hat auch einen leicht bellenden Unterton. Morgens ist es oft nur ein fast tonloses Krächzen, bis ihre Stimme wieder in Schwung kommt. Das kleine Säckchen mit den ersehnten Knusperkissen-Leckerlis habe ich in der Lade meines Nachtkästchens untergebracht. Ine verbringt immer wieder Zeit damit, von oben, von unten oder von der Bettseite aus, an das Leckerlisäckchen zu kommen. Doch die Lade ist aus massivem Holz und daher sind die Leckerlis für Ine unerreichbar aufbewahrt, was sie nicht daran hindert, immer wieder zu versuchen, doch noch an die Leckerlis zu kommen. Alles, was Ine erblickt, verwandelt sie in ein Spielzeug: Vorhänge, Jalousienschnüre, Zettel, Bücher, Schreibmaterialien, Pflanzen, und alles, was sie entdeckt, ist interessant und wird bespielt. Ihr Spezialgebiet sind offene Koffer und Sporttaschen, die sie von Zeit zu Zeit als Kistchen verwendet nicht gerade zu unserer Freude. Während ich am Computer sitze, höre ich ein leises Geräusch von oben. Suchend schweift mein Blick hinauf Richtung Galerie. Ine balanciert gekonnt auf einem der Dachbalken und hat ihre großen hellblauen Augen, die manchmal auch rot schimmern, beobachtend und fast hypnotisch auf mich gerichtet. Interessiert und neugierig lebt sie und erforscht die Welt in jedem Augenblick. Am liebsten trinkt sie fließendes Wasser von einem Trinkbrunnen. Wie aus einem Wasserhahn rinnt das Wasser und plätschert munter. Das gefällt ihr. Aber auch die Wasserschüssel aus Edelstahl findet ihr Interesse. Erst taucht sie eine Pfote ein und spritzt und spielt mit dem Wasser. Danach trinkt sie. Flink bewegt sie ihre Zunge ins Wasser und genießt die Erfrischung. Und immer wieder höre ich an manchen Tagen aus dem Badezimmer ein ausdauerndes „Miau“. So lange bis ich ins Bad gehe und für Ine den Wasserhahn der Badewanne so aufdrehe, dass nur ganz wenig Wasser herausrinnt. Dann trinkt Ine, obwohl dabei ihre Tatzen nass werden, bis sie genug hat. Sie springt aus der Badewanne und tappt mit ihren feuchten Tatzen durchs Haus Abdrücke auf dem Parkettboden hinterlassend. Jedes Mal nach dem Sitzen oder Liegen kommt ein Ritual von Ine, das ich Katzenyoga nenne. Sie reckt und streckt und dehnt sich ausführlich. Wir Menschen können viel von Katzen lernen. Ine erfüllt sich viele ihrer Bedürfnisse selbst wie Jagen, Chillen und Reinigung. Streicheleinheiten fordert sie ein, aber nur wenn sie gerade Lust darauf hat. Sie lässt sich sehr ungern hochnehmen und zappelt dann so lange herum, bis sie wieder losgelassen wird. Knisterbälle liebt sie sehr! Wie ein Hund bringt sie die geworfenen Knisterbälle als Trophäe zurück und wartet auf den nächsten Wurf. An einem späten Frühsommerabend ist Ine bei uns angekommen. Sie hat unser ganzes Leben auf den Kopf gestellt, uns mit ihrem Charme verzaubert und unsere Herzen weit geöffnet. Sie ist eine Quelle der Freude, der Neugier, von Überraschungen und unendlich viel Liebe!
