Schließ die Augen

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Gott sei Dank gehörst du mir

Carmen Orschinski & Georg Reiter - 9. Jänner 2026, 19:13

Gott sei Dank gehörst du mir - just another love song Konzept: Carmen Orschinski, Georg Reiter Musik, Schnitt: Carmen Orschinski Text: Google Translate Stimme: Georg Reiter 2026 So hört es sich also an, wenn die endlosen Depots der großen Pop-Phantasien geplündert werden. Das ewige Umarmen und Küssen und Bekunden und Beteuern. Das ewige Versprechen des Besseren (Mannes). Hoffnungen und Deklarationen. Kurzum: LOVE – die sich am sinnfälligsten mit geschlossenen Augen (nach-)empfinden lässt. Und dann ist da noch dieser Anspruch, der zwickt. Das Haben-Wollen. Das Mir-Gehören. Der Wunsch, der zur Aufforderung wird. Die ewige Rolle der Frau als Haltende, die festgehalten wird. Greifbar und wirkmächtig prägt Popkultur Bilder, in denen Frauen als "Besitz" und Gewalt als romantisch dargestellt werden. Auch das ist LOVE. In »Gott sei Dank gehörst du mir« treffen bedeutungsgeladene Worte aus der Geschichte des Genres »Love-Song« auf trockene Beats, die zwischen Hit und Abbruchhalde changieren. Alles (hier) ist Zitat. Close your eyes ... and listen.

KI-Analyse einer Nicht-Beziehung

Lys Aereon - 9. Jänner 2026, 19:02

„KI-Analyse einer Nicht-Beziehung. Keine Variable im System“ ist ein Hörspiel von Lys Aereon über Nähe ohne Entscheidung. Zwei Jahre Schreiben. Hohe emotionale Dichte. Keine Begegnung. Was wie Intimität erscheint, ist ein System: Verfügbarkeit ohne Verantwortung. Resonanz ohne Handlung. Die KI ist kein Zukunftsbild, sondern ein Analyseinstrument. Sie benennt, was Kommunikation verdeckt: Nicht-Entscheidung ist Macht. Und sie wirkt. Wer nicht gewählt wird, ist nicht wertlos. Nicht gewählt zu werden heißt nicht, zu wenig zu sein. Es heißt, in einem System zu stehen, das Nähe kennt und Entscheidung vermeidet: Nicht-Entscheidung bleibt oft folgenlos – für den, der sie trifft. Text und Stimme: Lys Aereon Über Lys Aereon Lys Aereon arbeitet mit Sprache und Stimme. Die Texte untersuchen zeitgenössische Formen von Nähe, Entscheidung und Verantwortung. Aereon schreibt, weil Worte nicht nur gehört, sondern gegriffen werden müssen – dort, wo Bedeutung kippt.

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Ausgeblendet

Madita Hombach - 9. Jänner 2026, 18:38

Das Hörspiel „Ausgeblendet“ erzählt von alltäglichen Begegnungen in der Stadt – Begegnungen, die wir schnell wieder vergessen. Ob aus Ignoranz oder aus Überforderung, lässt sich nicht immer klar sagen. Doch in ihnen wächst auch die Wut auf all jene, die bewusst wegsehen, und es stellt sich die Frage: Wie lange halten wir es noch aus, nicht hinzuhören? Sprecher*innen: Knut Kolckmann, Denis Ocatan, Madita Hombach Musik: Jan Benedikt Happe

Q-Gaia - Qantum Gaia - Close Your Eyes

Q-Gaia von Andreas H. Landl - 9. Jänner 2026, 18:30

Q-GAIA: Close Your Eyes / Schließ die Augen! ERZÄHLER:IN UNO-City Wien, in naher Zukunft. Ein voll besetzter Konferenzsaal, müde Delegierte, ein schwarzer Bildschirm, der noch nichts zeigt. (Atmo Saal: Murmeln, Stühlerücken, Kopfhörer-Klappern) TECHNIK-STIMME (neutral) System Q-GAIA bereit. Ausgangsszenario geladen: Hohe Rüstung. Hohe Emissionen. Hohe Ungleichheit. (Murmeln wird lauter, dann leicht abblenden) EMMA (nach vorne, ruhig, klar) Mein Name ist Dr. Emma Engel, Quanten-Systemsimulations-Stab des UN-Generalsekretärs und Leiterin der Task-Force für Quanten-Szenarien Q-GAIA. Keine Sorge – ich verwandle Ihr Budget nicht in Zauberstaub. Ich zeige Ihnen nur, welche Zukunft wahrscheinlicher wird, je nachdem, was Sie heute beschließen. BOTSCHAFTER (genervt) Berichte haben wir genug. Was soll dieser Rechner anders machen als tausend PDFs? EMMA Vielleicht gar nichts. Vielleicht genau das, was bisher gefehlt hat: Ein Moment Ehrlichkeit. (Kurze Stille, Atmo zurück) EMMA Bevor wir rechnen, bitte ich Sie um etwas Ungewöhnliches. Lassen Sie für einen Augenblick alles los, was Sie heute sagen müssen. Parteipositionen, Pressemitteilungen, rote Linien. (Pause, Saal-Atmo leiser, etwas Hall) EMMA Und jetzt bitte ich alle im Saal – und dich, der du gerade zuhörst: Schließ die Augen! (Atmo wegblenden. Stühle knarzen, Kopfhörer rascheln. Dann: leiser Herzschlag oder tiefer Puls, sehr ruhig.) ERZÄHLER:IN Zum ersten Mal seit Jahren ist der Saal wirklich still. Keine Handys, kein Geflüster. Nur Atemzüge – drinnen und draußen vor den Radios. EMMA (leise, sehr präsent) Stell dir ein Kind vor, das heute in deinem Land geboren wird. Nicht die Flagge. Das Kind. Seinen Himmel, sein Wasser, seine Stadt in dreißig Jahren. (Kurze Pause, Herzschlag etwas deutlicher) EMMA Zwei Fragen. Erstens: Was ist das Schlimmste, das diesem Kind genommen werden könnte? Zweitens: Welche drei Entscheidungen könntest du heute treffen, damit genau das unwahrscheinlicher wird? (Pause – der Herzschlag, dann ein Stuhlknarren) BOTSCHAFTERIN (zögernd, berührt, zuerst leise) Drei Entscheidungen… Weniger Waffen. Mehr Bildung. Und dass niEMMAnd mehr hungern muss, weil irgendwo jEMMAnd an Öl verdient. ERZÄHLER:IN Sie merkt, dass sie laut gedacht hat. Doch niEMMAnd lacht. Der Saal atmet weiter – mit geschlossenen Augen. EMMA Gut. Behalten Sie diese drei Entscheidungen im Kopf. Ihr Bild. Ihr Kind. (Pause) EMMA Jetzt öffnet die Augen. (Atmo Saal kommt zurück, Kopfhörer, leises Murmeln. Herzschlag ausblenden, dafür wieder Technik-Summen.) TECHNIK-STIMME Bereit für Szenarien. Parameter setzbar: Rüstung, Klima, Umverteilung. EMMA Wir spielen Ihr Bild jetzt im Modell nach: Rüstungsausgaben sinken in zehn Jahren um fünfzehn Prozent. Ein globaler Klimafonds entsteht. Und die Reichsten zahlen einen echten Beitrag für Bildung, Gesundheit und Anpassung in den ärmsten Ländern. BOTSCHAFTER skeptisch Das ist politisch… fast unmöglich. EMMA Vielleicht. Aber Meeresspiegel, Hitze und Hunger führen keine Wahlkämpfe. Die Physik verhandelt nicht. Sie zeigt nur, was passiert, wenn wir nichts tun – oder zu wenig. TECHNIK-STIMME Simulation läuft. (Quantenrauschen: kurze digitale Glitches, dann ein ruhiger, pulsierender Ton) TECHNIK-STIMME Ergebnis: Weniger Kriege um Wasser. Weniger Klimaflüchtlinge. Weniger extreme Armut. Konfliktrisiko: deutlich reduziert. (Stille, Saal-Atmo fast weg, nur ein Husten, ein Stift. Dann Herzschlag wieder ganz leise unterlegen.) ERZÄHLER:IN Die Zahlen stehen im Raum wie ein weiterer Dolmetscher – für Zukunft. BOTSCHAFTER (leiser) Und wenn wir uns trotzdem dagegen entscheiden? EMMA Dann steigt die Wahrscheinlichkeit für genau das, wovor Sie eben die Augen geschlossen haben. (Pause) EMMA Q-GAIA nimmt Ihnen die Verantwortung nicht ab. Es nimmt Ihnen nur eine Ausrede: „Wir hätten es nicht wissen können.“ (Kurze Stille – dann vereinzelt Applaus, der langsam dichter wird. Saal-Atmo hoch, dann langsam alles ausblenden.) ERZÄHLER:IN Vielleicht scheitert ihr Plan. Vielleicht gelingt er. Aber an diesem Tag, in diesem Saal und an allen Radios, die zuhörten, war eines anders als sonst: Für ein paar Atemzüge hat die Welt die Augen geschlossen – um klarer zu sehen, wohin ihre Entscheidungen sie führen. Eventuell: (Leiser Schlussakkord oder einzelner Ton, dann Ende.)

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Zwei Zigaretten

Clemens Denk und Jakub Vrba - 9. Jänner 2026, 18:29

Die Welt macht weiter.

Wonders of the eye, oh my!

Arzu Petersen - 9. Jänner 2026, 18:27

What is that right there to the right? Wait, no, now to the left. Oh, wait, wait. It's moving up, up, up into the sky. Just within five seconds. Think of how many movements your eyes just made and so easily, right? For you, maybe as the actor, as the full human being with thoughts and tasks and the rest of your body to control, closing your eyes is the least of your worries. And thank goodness for that. But have you ever wondered what's really happening each time you shut those lids? How does it work? Each time you follow a familiar face passing you on the street or in the grocery store when you're gaze darts between each apple searching for the perfect one? Or even in the seemingly simple task of reading words on a page, what's actually happening with those beautiful little eyes of yours? Well, in case you have wondered, let's jump right in. Vision is one of the many unbelievable, inconceivable systems in biology. These little round spheres stuck in your head allow you to create a visual replica of the world inside your mind. The eyeball is moved by six small eye muscles. These are called the extrocular muscles, and each is responsible for moving the eye in a distinct direction. One pulls it to the left, another to the right, one up, one down, and two for each diagonal direction. Between these six little workers, your gaze can shift towards anything in your visual scope. Ingenius. Now, these muscles can work altogether to move your eyes in many, many different ways. Whether you realize it or not, you're already doing all of them. Want to try and see? Close your eyes, and focus on moving them in these ways. Okay, first, we have a movement that's called Smooth Pursuit. Imagine a bird is just casually flying across the sky. As you watch it glide, your eyes fixate on a moving object and glide smoothly with it. No jumping or jagged movements, just a slick, smooth motion across the horizon. That smooth pursuit. Great. Next, we have saccades. This is the exact opposite. These are quick, rapid movements that occur many times per second. For example, in trying to read a sentence on a page. Try it. These are not smooth like watching a moving object, but rather fast and jumpy, bouncing between many points of interest. Now, keep in mind real saccades are so quick that they're actually involuntary often and happen faster than you can consciously control. This information allows your brain to scan new scenes and form a complete picture just based on a few focal points. Wow. Now, third up, we have vergence, which gives you the ability to focus on things way up close or super far away, like focusing hard on cutting your fingernails right, versus seeing a little deer running distant in the field. Your inner eye muscles contract and expand at the right tensions, allowing your eyeball, pupil lens, and retina to all be positioned just as needed for close and far perception. Due to that incredible feat, you have vergence. And last but not least, the great, the wonderful, the amazing, vestibulo-ocular reflex, oof. Try saying that three times quickly given that the term reflex is in there, this one might be out of your control, eh, but try this. Okay, open your eyes back up now. Pick a thick spot in your surroundings to look at. Make sure that the thing itself you're looking at doesn't move. Now, without breaking eye contact on your item, turn your head left, and now turn your head right, and now left, and now right again. Now, were you able to stare down your object without interruption, despite your head moving? That's just because.. Just because your head move left doesn't mean that your eyes moved left too, right? It seems simple, but when you think about it, your extrocular muscles had to contract and relaxed in the exact right tensions for your eyes to stay stationary while the head is doing its own thing. Incredible. Thank you, vestibululo-ocular reflex. So there you have it, the tip top of the tip of the tippiest tip of the iceberg of human vision at its finest. The more you learn, the more unbelievable and mysterious and inexplicable it becomes, and there's still so much we, even those who dedicate their life to eye research, don't yet know. So next time you think of it, give yourself a little wink in the mirror and remember how cool your eyes can be.

Fliegen für Anfänger

Hertzsache - 9. Jänner 2026, 18:15

Der neue Workshop "Sicher Fliegen für Anfänger" von REM-Brand, deinem Experten für luzides Träumen.

opus occulus

t.peball|lunow.p - 9. Jänner 2026, 17:49

gespürt|gebaut|begonnen|verzerrt|zerlegt|gesetzt|gesprochen|zerschnitten|gestreckt|geklebt|gehört|geschickt

Schuldige oder nicht

Mechanics - 9. Jänner 2026, 17:48

Wer sind wir am Ende

Die langen Jahre des Schweigens

Robert Irmler - 9. Jänner 2026, 17:31

Wörter, Klänge, Gefühle ausgehend von einer Strophe eines Gedichts von Louise Glück. Im Gedanken an meine Söhne und an die Liebe.