Schließ die Augen

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I love you

Johnny Endlich - 8. Jänner 2026, 19:25

I love you von Johnny Endlich Wir haben Maulwürfe im Garten. Es ist verboten, sie zu töten, weil die Viecher unter Artenschutz stehen. Weil Lebendfallen und mein Urin wirkungslos sind, frage ich in einem Jagdgeschäft, ob sie etwas gegen Maulwürfe haben. Der Verkäufer sagt „Nein. „Sind doch nette Tiere. Aber wir verkaufen Wühlmaus-Schussapparate, die Sie nicht im Maulwurfstunnel vergraben dürfen, weil der Schussapparat sonst den Maulwurf erschießt.“ Ich sitz mit meinem Schussapparat zwischen Maulwurfshügeln im Gras und frage ChatGPT, was passiert, wenn man den Schussapparat gegen einen Menschen richtet. Das könne schwere Verbrennungen, Verstümmelungen, massive Blutungen mit Todesfolge auslösen und wäre ein schweres Verbrechen, teilt mir die Maschine mit. Ungefragt will sie wissen, ob ich mehr Informationen zur Funktionsweise meines Schussapparats wünsche, oder eine psychologische Hilfshotline kontaktieren wolle. Ich mach mir ein Bier auf. SONG 1: Ich trinke und denke, dass ich Alkoholiker bin. Ich trinke und denke: das ist halb so schlimm. „Verschießt ein Wühlmaus-Schussapparat Wühlmäuse?“ „Nein. Der Name ist irreführend“, antwortet ChatGPT mit einem Smiley. Ich zerstöre einen Maulwurfshügel. Das goldene Sonnenlicht tut weh. Ich blinzle, hole eine Flasche Whiskey. SONG 2: Ich trinke und denke: Trinken und denken, Alkoholiker zu sein, ist so wie beim Ficken „Ich liebe dich“ zu schreien. „Was passiert, wenn man mit dem Schussapparat durch Mund, Ohr oder Auge in einen menschlichen Kopf schießt?“ Die Antwort ist ein Gemetzel: Verbrennungen, Zerstörung von Nervenzellen, massive Verletzungen durch Explosionsdruck. Hirnschäden. SONG 3: Ich trinke und denke, dass ich denke weil ich trinke, bis ich bin. Mit Alkohol brauchst du Zeit, bis du fällst. Wenn du unten liegst, bist du im Arsch. Mit einer ordentlichen Droge fliegst du nach einer Sekunde und bist König der Welt. Ich bin Österreicher. Mir ist Alkohol lieber. SONG 4: Im Mund leuchtet der Whiskey. Im Kopf der Morgenstern. Erleuchtung aus der Blutbahn. Das Herz dankt Gott dem Herrn. An der Spitze, neben dem kreisförmigen Platz für die Patrone, ist ein Hebel, mit dem man den Schuss auslöst, indem man den Hebel drückt. Oder im Tunnel gegen ihn läuft. In der Dunkelheit schaut mich der Schussapparat mit seiner Mündung an und sagt: „Schließ die Augen!“ Ich erfülle seinen Wunsch, fühle mich sofort romantisch. Berühre den Hebel mit der Zunge. Schmecke Metall. Fleisch. Den schmerzhaften Wert des Lebens. Aus der hell erleuchteten Küche schaut meine Frau zu mir herüber. Um mir den Spaß zu verderben, zeigt sie mir den Vogel. Der Schussapparat weiß Rat. Die Flasche auch. SONG 5: Die Lippen geschlossen und endlich zu. Da weiß ich: I love you Die Lippen geschlossen unendlich zu. Da weiß ich: I love you

Webseite
https://www.johnnyendlich.com

Meditation mit Hindernissen

Karin Zimmermann-Steiner, Johanna Zimmermann, Johannes Negedly, Caramella Zimmermann - 8. Jänner 2026, 18:57

Ein humoristisches Hörspiel, das überspitzt die Thematik "Entspannung bei neurodivergenten Personen" aufgreift und dabei verspielt das Bild einer Mutter-Tochter-Hund-Dynamik zeichnet.

Das Du-Wort

RoWo - 8. Jänner 2026, 18:57

Wir schreiben den 29.12.2041: Der Komet kommt! Also astronomisch korrekt handelt es sich um einen Asteroiden. Als klar wurde, dass er die Zivilisation, wie wir sie kennen, auf der Erde auslöschen wird, wurde er umgangssprachlich schnell zum Kometen umbenannt. Diesen letzten Abend wollen zwei emeritierte Hochschulprofessoren, Dr. Manfred Kalkbrunner (Technische Physik) und Dr. Jakob Hensberg (Vergleichende Literaturwissenschaften) gemeinsam verbringen. Bei einem opulenten Mahl mit entsprechender Wein-Begleitung in Hensbergs Wohnung in Wien-Döbling wird der bevorstehende Weltuntergang erwartet. Credits: Drehbuch, Stimmen und technische Umsetzung: Paul Rohorzka (Stimme Kalkbrunner) und Wolfgang Werdek (Stimme Hensberg) Musik, Geräusche und Beratung: Judith Mayer, Emilia Wieser, Judith Wieser, Felix Wieser.

Das Gesicht

Tamara Imlinger - 8. Jänner 2026, 18:34

Hände, die sich bekreuzigen. Augen, die sich öffnen und schließen. Eine Schere, die schneidet. Ein Hörspiel zwischen Gesten, Achtsamkeit und Erinnerung in der (Wahl-)Familie – mit improvisierter Musik. Sprechrollen: Selina Berger, Carmen Kolck, Tamara Imlinger. Text, Sound & Schnitt: Tamara Imlinger

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Wo Heimat ist!

Otto Köhlmeier - 8. Jänner 2026, 18:01

Ein bissig-böser Blick auf das Heimatgefühl gar vieler Mitbürger in Zeiten von Unsicherheit und sozialer Kälte.

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http://ottokoehlmeier.wixsite.com/homepage

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http://facebook.com/otto.koehlmeier

Mochdeaugnzua

Brigitte Winter - 8. Jänner 2026, 16:48

Idee, Umsetzung: Brigitte Winter. Stimme: Christina Förster. Das Kurzhörspiel besteht ausschließlich aus selbstaufgenommenen Geräuschen und Stimme. Es geht dabei ums Zuhören, ums Hinhören, ums bewusste Hören von alltäglichen Geräuschen in ihrer Vielfältigkeit und Schönheit.

Haus zu vermieten

Petra Nachbaur - 8. Jänner 2026, 16:33

mit Peter Eisner, Laura Thomann, Simon Enzi und Wolfgang Fasching

Webseite
https://www.petra-nachbaur.at

Brüder

Marc Eisenschink - 8. Jänner 2026, 16:24

Zwei Brüder, zwei Vergangenheiten, eine Mutter. Ein Kurz Hörspiel Thriller über Liebe,Leben und Vertrauen.

Webseite
https://www.marceisenschink.de

To dream or not to dream

Sebastian Eckhardt - 8. Jänner 2026, 16:10

Wenn uns das Grauen streift, hoffen wir, dass es nur ein Traum sei, wenn wir vom Grauen träumen, hoffen wir auf´s Morgengrauen. Ein humorvoller Rausch durch den Horror! Sebastian Eckhardt: Text, Aufnahme, Editing, Hauptfigur, Instruktor Anita Kaas: Instruktorin, Schrei der Erinnye am Schluss Balu: Nachbarshund, der für die Schlusspointe sorgt. Er hat für die Aufnahme nur um ein Leckerli gewinselt. :-) Keine KI, keine FX Sounds, keine fremden Samples. Auf der Jubiläumswarte gefroren und im Studio alles von uns selbst gepfiffen, gekratzt und geklimpert. Aufnahme: Mit Neumann TLM 102, Steinberg UR22, Zoom HN4 Editing: Audacity

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„Mach die Augen auf!“

Thomas Samhaber - 8. Jänner 2026, 14:45

Hörspiel Beitrag zu Track5 / 2026 „Mach die Augen auf!“ Autor und Regie: Thomas Samhaber Stationsschwester: Brigitte Temper-Samhaber Sohn alt: Thomas Samhaber Vater (Erinnerung): Christian Paminger Sohn jung: Elias Ecker Schnittassistenz: Zofia Samhaber Produziert ohne Verwendung von KI Inhalt: In diesem Hörspiel geht es um ein schwieriges Vater-Sohn Verhältnis. Es wird nur sehr schematisch durch zwei Monologe – im Hintergrund - skizziert. a.) Der Sohn mit der Stimme des Kindes, stellt seinen Blick auf den Vater dar. Der Text zeigt die Verletztheit, ist ins Poetische, Bildhafte gerückt. b.) Der Vater mit der Stimme eines kräftigen Mannes im „besten Alter“. Seine Worte sind hart, absolut, kompromisslos, ohne Einfühlungsvermögen, der freundliche, weiche Innviertler Dialekt steht im Widerspruch zu dieser Gefühlskälte. Sein permanenter Befehl: „Mach die Augen auf!“ Gestaltung: Verschiedene Formen von Sprache und auch Sprachlosigkeit werden in Bezug zueinander gesetzt. Der gegenwärtige Sohn reagiert auf die Nachricht vom bevorstehenden Tod des Vaters kaum sprachlich, Worte werden kaum artikuliert, sie finden sich vor allem in seinem Inneren. Erst am Sterbebett gelingt ihm, als Reflexion auf „Sprich nur ein Wort so wird meine Seele gesund“ das Wort auszusprechen, das beide erlöst. „Mach die Augen zu!“

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