Gregor Fuchs

ELENA APOLLONIO

Gregor Fuchs, Grafik

Gregor Fuchs, 1996 in Linz geboren, lebt und arbeitet in Wien. Seit 2015 studiert er in der Klasse „Grafik und Druckgrafik“ unter der Leitung von Prof. Jan Svenungsson an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Was ist Kunst?

Durch die Kunst, in meinem Fall Zeichnung und Malerei, habe ich die Möglichkeit mich zu äußern und Stellung zu beziehen.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Durch Nicole.

Kommt Kunst von können, müssen oder wollen?

Meistens kann, muss und will ich Kunst machen. Es ist eine Mischung aus allen dreien.

Wo würden Sie am liebsten ausstellen?

Im öffentlichen Raum.

Mit wem würden Sie gerne zusammenarbeiten?

Mit Uwe Johnson.

Wie viel Markt verträgt die Kunst?

Ich denke es liegt in der Aufgabe der Künstler/innen gegenüber dem Markt und dessen Wertvorstellungen kritisch zu bleiben; gegebenenfalls widerspenstig zu sein. Für meinen Geschmack würde manche Kunst auch mit weniger Markt auskommen. Andere könnte mehr vertragen. Die Verteilung, von Aufmerksamkeit und Geld, ist meistens ungerecht. Ich würde mir mehr Vielfalt wünschen.

Und wie viel Kunst verträgt der Markt?

Der Markt verträgt sehr viel.

Wofür würden Sie Ihr letztes Geld ausgeben?

Für Essen und Trinken.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Beim Arbeiten.

Haben Sie einen Plan B?

Nein.

Wann und wo sind Sie das letzte Mal unangenehm aufgefallen?

Immer dort, wo „Nur Geträumt“ von Nena gespielt wird.

Wollen Sie die Welt verändern?

Ja. Ich denke Kunst hat sehr wohl die Aufgabe nach außen zu treten, um Dinge neu zu überdenken, zu verändern.
Kunst, die nur um den eigenen Bauchnabel kreist, wird schnell langweilig.