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ORF/ROMAN TSCHIEDL

Sommerreprisen

Auch Sommers im Grünen, am See und in den Bergen gehört die Ö1-Wochenend-Beilage Diagonal gehört. Schon alleine deshalb reichen die Kolleg/innen wie immer im August eine Sommerreprisen-Reihe dar. Mit ihr sendet Diagonal ein paar ausgewählte – und teilweise aktualisierte - Produktionen der vergangenen Monate an die Urlaubsorte.

Themen, die nicht zuletzt auch in ihrer Aufwändigkeit eine Besonderheit darstellten. Von denen es freilich viel mehr als nur die paar Beispiele gäbe. Die Auswahl erfolgte dann wie jedes Jahr nach einem Abwägen, einem redaktionellen Hin und Her und wie immer einer heftigen internen Debatte.

Dieses Mal haben es zwei Produktionen, die aus Reisen nach Moldau und nach Kolumbien entstanden sind in die engere Auswahl geschafft - aus gutem Grund: Stadt-Porträt-Reisen werden coronabedingt auch in den nächsten Wochen und Monaten nicht einfach durchzuführen sein. Daher bringt Diagonal die beiden Sendungen gerne noch ein weiteres Mal on air.

Dazu gesellt sich eine Sendung zu einer für uns alle auch gegenwärtig sehr aktuellen Debatte: „Die Macht im Schatten - zum Thema Geheimdienste“. Dazwischen verschleppt Sie das Diagonal-Team mit der Sendung „Muh – zum Thema Kuh“ auf die Almen und Wiesen des Landes zu unseren Paarhuferfreunden.

Und weil sich das Team nach heftigen und intensiven Produktions-Wochen – wenn auch nur kurz - zurücklehnen kann, nutzen wir von Ö1 die Gelegenheit auf eine Geschichte in der Tageszeitung Der Standard vom Mai 2019 zu erinnern, wo man sich und 35 Jahre Diagonal gefeiert hat.

"Diagonal" feiert Geburtstag

Exakt 114 Minuten und 45 Sekunden wird die Diagonal-Sendung am kommenden Samstag dauern – im Vergleich zur gängigen Medienkost mit ihren Mini-Soundbites, Kurznews und sonstigem Informations- und Unterhaltungshäcksel ein Format von gigantischem Ausmaß.

"Ich halte das für eines der außergewöhnlichsten Radioformate, die mir zumindest untergekommen sind. Wo gibt es schon Sendungen, die nahezu zwei Stunden dauern?", wird der Philosoph Konrad Paul Liessmann, ein, wie er sich selbst bezeichnet, "fanatischer Ö1-Hörer", in seiner Grußadresse zu Diagonals 35. Geburtstag sagen.

Und weiter: "Die Art und Weise wie hier Wort- und Musikbeiträge gemischt werden, ist großartig. Das zeigt sich bei den Themensendungen – wie da Fragen oder Probleme gesellschafts- oder kulturpolitischer Natur von vielen Seiten behandelt werden, das habe ich von Beginn an außerordentlich gefunden. Und dann die akustischen Stadtporträts: Das war für mich eine echte Innovation, eine sensationelle Eröffnung von Hörmöglichkeiten auf Metropolen – und immer eine ungeheure Bereicherung."

Gestaltung