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matrix - computer & neue medien

1. Digital frei Haus. Mediatheken und E-Books in Österreich. Gestaltung: Julia Gindl
2. Die Welt am Smartphone. Augmented Reality. Gestaltung: Anna Masoner

1. MP3s, E-Books, Filme und Serien lassen sich bequem mit einem Klick übers Internet konsumieren. Nicht nur Fernsehen und Internet verschmelzen dadurch immer mehr miteinander, der PC wird zum Hauptgerät, mit dem die verschiedenen Medienformate besorgt und in Folge gehört, gelesen und gesehen werden.

Neben Streaming-Plattformen oder Bezahlangeboten im Netz bieten auch Fernsehanstalten wie ORF, ZDF, ARD und ARTE mittlerweile viele ihrer Sendungen nicht nur als Live-Stream, sondern teilweise auch online zum Nachschauen in ihren Mediatheken an. Ein Online-Archiv der anderen Art stellt die österreichische Mediathek zur Verfügung, in der man historische Tonaufnahmen wie Literaturlesungen, Ö1 Journale, akustische Ausstellungen und Werke von österreichischen Komponisten anhören kann.

Die Suche nach Plattformen für den Download von Hörbüchern und Hörspielen im Netz gestaltet sich schon schwieriger. Beispielsweise haben einige der digitalen Stadtbibliotheken in Österreich neben E-Books auch Angebote im Audio-Bereich.

Der E-Book-Markt steckt in Österreich noch in den Startlöchern, im deutschsprachigen Raum sind die digitalen Leser in der Minderheit und viele Büchereien kämpfen mit der reservierten Haltung von Verlagshäusern, wenn es um Lizenzfreigaben geht.

Julia Gindl hat sich durch das deutschsprachige Angebot von E-Books, Hörbüchern und Mediatheken geklickt.

2. Der Augmented Reality-Technologie wird in der Mobilfunkbranche derzeit eine große Zukunft prophezeit wird. Auf der Suche nach der nächsten Bushaltestelle, einem Café oder Sehenswürdigkeiten in einer Stadt genügt es mit gezücktem Smartphone und aktivierter Kamera die Gegend abzusuchen. Und siehe da, am Bildschirm poppen kleinere und größerer Symbole auf, die auf das entsprechende Ziel verweisen oder Fußnoten zu einer Sehenswürdigkeit wiedergeben. Auch in den Spielsektor, die Verlagsbranche oder den medizinischen Bereich wird die digital erweiterte Realität in den nächsten Jahren einziehen, sind die Entwickler überzeugt. Das zeigte diesen Sommer auch der Werbesummit von Werbeplanung.at in Wien, wo eine Reihe faszinierender Ideen präsentiert wurden.
Wie aus einer verspielten Anwendung ein funktionierender elektronischer Helfer werden soll, darüber hat sich Anna Masoner bei Thomas Balduff (Total Immersion) und Martin Herdina (Wikitude) umgehört.

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