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1. Britischer Verlag ermöglicht Gutachten gegen Geld
2. Bildung und Einkommen prägen das Gehirn
3. Mehr Grün auf dem Planeten

1. Britischer Verlag ermöglicht Gutachten gegen Geld

Will eine Forscherin eine Studie in einer renommierten Zeitschrift veröffentlichen, muss die Publikation erst begutachtet werden. Dieser Review-Prozess dauert oft mehrere Monate. Eine britische Zeitschrift erlaubt ihren Autorinnen und Autoren nun, ein Gutachten bei einer privaten Firma zu kaufen und damit den Prozess zu beschleunigen. Über Wissenschaft auf der umstrittenen Überholspur berichtet heute auch science.ORF.at
Mit: Falk Reckling, FWF
Gestaltung: Elke Ziegler


2. Warum werden mehr Buben geboren?

Eine Studie im Magazin der US-amerikanischen Akademie der Wissenschaften geht dem Phänomen nach, warum mehr Buben als Mädchen geboren werden - obwohl gleich viele männliche wie weibliche Embryonen gezeugt werden. Laut US-Forschern ist unmittelbar nach der Befruchtung das Geschlechterverhältnis gleich. In welcher Phase der Entwicklung eines Embryos sich das ändert - berichten heute unsere Wissenschaftsseiten.


3. Bildung und Einkommen prägen das Gehirn

Bildung und Einkommen der Eltern prägen unser Gehirn. Eine US-Studie hat die geistige Entwicklung von mehr als 1000 Mädchen und Buben zwischen 3 und 20 Jahren analysiert. Die Größe der Hirnoberfläche wurde gemessen sowie die Intelligenz getestet - und all das mit Gehalt und Ausbildung der Eltern in Verbindung gebracht. Hier zeigte sich: Kinder von wohlhabenden und gut ausgebildeten Eltern besitzen eine größere Gehirnoberfläche. Wie diese Unterschiede entstehen, haben die Forscherinnen nicht untersucht. Was sie vermuten, berichtet science.ORF.at.


4. Mehr Grün auf dem Planeten

Die Pflanzendecke unseres Planeten breitet sich aus - zumindest in den vergangenen zehn Jahren hat die Vegetation laut Studie eines australischen Klimaforschers in Summe zugelegt. Warum der aktuelle Trend zu mehr Grün vermutlich nicht von Dauer ist, lesen Sie auf science.ORF.at.


5. Solarflieger trotzt Wind

Geschafft! hat das Solarflugzeug "Solar impulse 2" die fünfte und bis dato schwierigste Etappe von Myanmar nach China - trotz Wind und einer defekten Solarzelle. 20 Stunden dauert der Flug. Ohne Treibstoff nur mit Solarzellen wollen zwei Schweizer ja die Welt umrunden - und damit weltweit für erneuerbare Energien werben.


Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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