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matrix - computer & neue medien

1. Big Data gegen Seuchen. Gestaltung: Anna Masoner
2. Aktivisten oder Kriminelle? Hacktivisten als Studienobjekt. Gestaltung: Sarah Kriesche
3. 40 Jahre Microsoft. Bill Gates im Porträt. Gestaltung: Wolfgang Stuflesser

1. Ob Grippe, Dengue-Fieber oder Ebola: Die Verbreitung ansteckender Krankheiten lässt sich berechnen und voraussagen. Und das bevor offizielle Statistiken auftauchen. Das jedenfalls behaupten Big Data-Anhänger/innen. Die Auswertung von Suchmaschinenanfragen oder Bewegungsprofilen von Smartphonebesitzer/innen soll entsprechende Prognosen möglich machen. Viele Datensammler wittern neue Geschäfts- und Betätigungsfelder. Doch halten die Prognosewerkzeuge was sie versprechen? Anna Masoner hat nachgefragt.


2. Entstellte Webseiten von rechtsrechten Organisationen, Einbrüche in Datenzentren, um auf die schlechte Sicherung von Daten aufmerksam zu machen, oder digitale Hilfe für Regimegegner, damit sie sich auch in Diktaturen frei äußern können: der Hacktivismus hat viele Ausdrucksformen. Nicht immer bewegt er sich in seinem Protest auf legalem Grund.
Das deutsche Bundeskriminalamt hat nun versucht, den Hacktivismus durch eine Studie zu verstehen und zu erklären. Das 80seitige
Dokument basiert auf einer "Hellfeldbeforschung", sprich: die Studie fußt lediglich auf bekanntgewordenen und registrierten Hacktivismus-Straftaten und ist daher nicht repräsentativ. Dennoch stellt sie einen ersten Versuch dar, dem Phänomen des Hacktivismus auf die Spur zu kommen, wie Sarah Kriesche berichtet.


3. Am 4. April 1975 gründeten die Schulfreunde Bill Gates und Paul Allen die Firma Microsoft. Nicht in einer Garage im Silicon Valley, sondern in einem schäbigen Mietbüro in New Mexico. Großkunden wie IBM sorgten schnell dafür, dass Microsoft zu einem der wichtigsten Unternehmen der boomenden Computerindustrie wurde. Windows und Office (Word, Excel) gehören bis heute zum Büroalltag unzähliger Angestellter weltweit. Microsoft-Gründer Bill Gates ist Inbild des Nerds oder Geeks: Erst belächelt, aber dann so erfolgreich, dass er zum reichsten Mann der Welt wurde. Heute engagiert er sich vor allem als Wohltäter. Ein Kurzporträt von Wolfgang Stuflesser aus Los Angeles.

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