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1. Low Carb-Diät versus als Low Fat
2. 500 Jahre alte Graffiti erzählen Geschichte von Klima und Politik
3. Luftverschmutzung in China verursacht tausende Todesfälle

1. Diät-Frage: Low Carb-Diät versus als Low Fat

Wer abnehmen möchte, kann aus einer Unzahl von Diäten wählen. Die meisten lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: "low fat", also wenig Fett zu essen, oder "low carb", also auf Kohlenhydrate wie Nudeln, Kartoffeln oder Brot zu verzichten. Nicht nur Laien selbst die Wissenschaft ist uneins darüber, welche Methode zu mehr Gewichtsverlust führt. Eine aktuelle Studie aus den USA meint nun: Beide Methoden funktionieren, doch wer die Fettzufuhr reduziert, verliert tatsächlich mehr Körperfett.
Gestaltung: Marlene Nowotny


2. Wasser & Klima: Lokale Messungen nicht nur globale Daten

Satelliten-Daten gut und schön, es braucht aber auch am Boden erhobene Daten - das fordern Wasser-Fachleute aus mehreren Staaten; Bodenstationen, lokale Messstellen um Niederschlagsmengen oder Pegelstände von Flüssen und Seen zu messen. Seit den 1990er Jahren werden solche Daten international immer spärlicher, heißt es. Idealerweise sollten sich moderne Satelliten- und traditionelle Boden-Messung ergänzen - jede Seite heute mit einem Plädoyer frei zugänglich im Fachmagazin SCIENCE und auch auf science.ORF.at


3. Klimageschichte: 500 Jahre alte Graffiti erzählen davon

Längere Dürreperioden können zu politischen Umstürzen führen: So geschehen im antiken Mesopotamien und Ägypten sowie bei den Maya in Mittelamerika. Bisher einzigartige Beweise für den historischen Zusammenhang von Klima und Politik haben Forscher nun in einer Höhle in China gefunden. Fotos der Graffiti in der chinesischen Tropfsteinhöhle hat science.ORF.at.
Gestaltung: Lukas Wieselberg


4. Feinstaub & Co: tausende Tote infolge von Luftverschmutzung in China

Die Luftverschmutzung verursache pro Tag 4000 Todesfälle, besagt eine Hochrechnung der Umweltorganisation "Berkeley Earth". Es geht um Feinstaub, Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Ozon. Die US-Studie hat von vier Monaten (April bis August des Vorjahres) die stündlichen Werte von 1.500 Messstellen ausgewertet; die Daten hat China freigegeben.


Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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