Gartenzwerg im Fenster

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Mehr als ein Gefühl

Die Erforschung der Einsamkeit
Von Hanna Ronzheimer

Die bekannteste Definition von Einsamkeit stammt von zwei US-Psychologen aus dem Jahr 1982, Letitia Anne Peplau und Daniel Perlmann: Sie sei ein subjektiv erfahrener Zustand, bei dem ein Mensch sich mehr Sozialkontakte wünscht, als er oder sie in der Realität hat. Mit ernsthaften gesundheitliche Konsequenzen, die so schädlich wie 15 Zigaretten pro Tag seien, ergänzten Wissenschafter im Jahr 2010.

Und schädlicher, als keinen Sport zu treiben oder fettleibig zu sein. - Von Einsamkeit sind nicht nur ältere Menschen betroffen, wie eine aktuelle Studie belegt, sondern besonders auch 18- bis 35-Jährige. Die Frage ist: Trotz oder wegen sozialer Medien? In Großbritannien kümmert sich seit einiger Zeit eine "Einsamkeitsministerin" um Menschen, die sich einsam fühlen. Denn es werden immer mehr. Könnte dieser Trend, wie manche Wissenschafter/innen behauptet, die Demokratie gefährden?

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