Roland Girtler, Christine Bauer-Jelinek und Hans-Otto Thomashoff

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Wir müssen reden!

Plädoyer für eine neue Streitkultur.
Gestaltung: Martin Haidinger

Leben wir alle noch auf demselben Planeten?

Das fragen sich viele Zeitgenossen beiderlei Geschlechts angesichts der Verrohung des öffentlichen Diskurses in Zeiten von "Social Media" und dem Auseinanderdriften von Gesellschaften entlang irrational begründeter Bruchlinien. Hass scheint auf fast allen Seiten das bestimmende Moment zu sein, gestritten wird nicht mehr um Pro und Contra, sondern um vermeintlich absolute Wahrheiten oder "alternative Fakten". Aber haben nicht viele fatalen Irrwege der letzten Jahrhunderte gerade mit der Unfähigkeit zum konstruktiven Streiten begonnen?

Wo ist das Ringen um Argumente, um Standpunkte geblieben? Kommt uns die Diskursfähigkeit in aufwühlenden Zeiten abhanden? Für mehr Sachlichkeit statt Drama plädiert zum Beispiel die Buchautorin Susanne Schnabl, und fordert eine neue Kultur des Streitens.

Unter der Leitung von Martin Haidinger diskutierten am 8.November 2018 auf der ORF-Bühne der "Buch Wien" Expertinnen und Experten über mögliche Auswege aus der Sackgasse der Einweg-Kommunikation:

- Susanne Schnabl (Journalistin, ORF-"Report", Autorin des Buches "Wir müssen reden-warum wir eine neue Streitkultur brauchen")

- Christine Bauer-Jelinek (Psychotherapeutin)

- Roland Girtler (Soziologe)

- Hans-Otto Thomashoff (Psychiater, Psychoanalytiker, Psychotherapeut)

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Gestaltung