Vatikan-Pressesprecher Alexxandro Gisotti

APA/AFP/ALBERTO PIZZOLI

Viele Worte - (noch) keine Taten

mit Klaus Webhofer

Vier Tage lang drehte sich im Vatikan alles um den jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in kirchlichen Einrichtungen. Für Kardinal Schönborn brachte das Treffen einen "Qualitätssprung", Missbrauchsopfer zeigten sich freilich enttäuscht über die fehlenden konkreten Schritte des Vatikans.
Die Kirche gibt ein Bild der Zerrissenheit ab. Es gibt zwar ein Bekenntnis, der Vertuschung ein Ende zu setzen, aber die Aufarbeitung dieses düsteren Kapitels klappt nur schleppend. Wer sind die Bremser und warum wird so wenig über die Täter gesprochen? Was müsste sich in den kirchlichen Strukturen ändern, um Missbrauch einen Riegel vorzuschieben? Und wie steht es in Österreich um den Umgang der Kirche mit ihren Opfern?

Bei Klaus Webhofer diskutieren:

Marco Politi, Journalist und Vatikankenner
Christian Haidinger, Vorsitzender der Männerorden Österreichs
Waltraud Klasnic, Opferanwältin
Kurt Bauer, Missbrauchsopfer und Buchautor

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